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Mehr Sicherheit, weniger Alkohol – Berns Nachtleben der Zukunft

Der Gemeinderat will die Probleme rund um das Berner Nachtleben entschärfen. Mit 15 Massnahmen will er das Verhältnis zwischen den Gastrobetrieben, den Nachtschwärmern und den Anwohnern verbessern. Das Konzept wurde gestern den Medien vorgestellt und in die Vernehmlassung geschickt.

In der Aarbergergasse hat sich das Sicherheitskonzept bewährt. Es soll auf andere Ausgehstrassen ausgedehnt werden. Clubbesitzer, Beizer und Anwohner versuchen gemeinsam, für alle akzeptable Lösungen zu finden.
In der Aarbergergasse hat sich das Sicherheitskonzept bewährt. Es soll auf andere Ausgehstrassen ausgedehnt werden. Clubbesitzer, Beizer und Anwohner versuchen gemeinsam, für alle akzeptable Lösungen zu finden.
Urs Baumann

Dieses Dilemma bleibt bestehen: «Die einen wollen Ruhe, die anderen wollen feiern», sagte Berns Sicherheitsdirektor Reto Nause (CVP) gestern vor den Medien. In vielen wichtigen Fragen seien der Stadt die Hände gebunden, wenn es darum gehe, Lösungen für das Nachtleben zu finden. Mit dem Nachtlebenkonzept will der Gemeinderat seinen eigenen Handlungsspielraum aber nutzen. Insgesamt 15 Massnahmen stellte er gestern vor, welche zu einer Verbesserung im Berner Nachtleben führen sollen. Bei einigen kann die Stadt selbst handeln, bei anderen braucht es die Unterstützung des Regierungsstatthalteramtes, des Kantons oder des Bundes.

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