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Medien dürfen nicht am Runden Tisch Platz nehmen

Der Runde Tisch zum Stadtberner Nachtleben soll eine vertrauliche Angelegenheit werden. Auf Betreiben verschiedener Stadtratsfraktionen und Vereine hat die Stadt Bern am Donnerstag die Medien ausgeladen.

Die Gespräche über das Berner Nachtleben finden hinter geschlossenen Türen statt.
Die Gespräche über das Berner Nachtleben finden hinter geschlossenen Türen statt.
Urs Baumann

Am 20. Juni hatte die Stadt eine Einladung an Medienschaffende verschickt und ihnen die Möglichkeit geboten, die Gespräche mitzuverfolgen. Diverse Stadtratsfraktionen und Vereine äusserten indessen Bedenken, dass die Diskussionen dadurch zur Show vor Publikum verkommen könnten.

Sie plädierten deshalb für eine vertrauliche Runde ohne Publikum, in der Kompromisse gefunden werden könnten. Der Gemeinderat bedaure zwar den Verzicht auf Transparenz, entspreche aber dem Wunsch, teilte die Stadt am Donnerstag mit.

Gemeinderat entspricht dem Wunsch

Die Stadtregierung wolle ein möglichst breites Meinungsspektrum am Runden Tisch versammeln und keinesfalls den sachlichen Austausch und die Kompromisssuche gefährden.

In der Stadt Bern wird derzeit heftig über das Nachtleben respektive dessen mitunter negative Auswirkungen diskutiert. Mehr als 10'000 junge Menschen beteiligten sich Anfang Juni an einer Tanz- Kundgebung und demonstrierten für mehr Freiräume.

SDA/js

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