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Lerch erteilt Baubewilligung für Überbauung Tramdepot

Der Berner Regierungsstatthalter Christoph Lerch hat die letzte verbliebene Einsprache abgewiesen und die Baubewilligung für die Überbaaung des alten Tramdepots Burgernziel erteilt.

Die Baubewilligung wurde erteilt: Auf dem Areal des alten Tramdepots Burgernziel sollen unter anderem Wohnungen, Gewerbeflächen und eine Kita gebaut werden (Archivbild).
Die Baubewilligung wurde erteilt: Auf dem Areal des alten Tramdepots Burgernziel sollen unter anderem Wohnungen, Gewerbeflächen und eine Kita gebaut werden (Archivbild).
Adrian Moser

Die Überbauung des alten Tramdepots Burgernziel in der Stadt Bern nimmt eine weitere Hürde. Der Berner Regierungsstatthalter Christoph Lerch hat die verbliebene Einsprache abgewiesen und die Baubewilligung erteilt.

Gegen das Bauprojekt waren vier Einsprachen eingegangen, drei davon wurden im Sommer zurückgezogen, wie das Regierungsstatthalteramt Bern-Mittelland am Freitag mitteilte. Der verbliebene Einsprecher hatte vorgebracht, das Bauvorhaben verursache übermässige Immissionen wie zum Beispiel Lärm.

Der Regierungsstatthalter lehnte die Einsprache in allen Punkten als öffentlich-rechtlich unbegründet ab. Auf dem Areal planen die Wohnbaugenossenschaft ACHT und die Gebäudeversicherung des Kantons Bern 101 Wohnungen, Gewerbe-, Verkaufs- und Büroflächen sowie eine Kita, ein öffentliches Restaurant und 69 unterirdische Parkplätze.

Die Stadt Bern hat das Land im Baurecht abgegeben, wozu das Stimmvolk 2015 grünes Licht gab. Trotzdem regt sich politischer Widerstand im Quartier. Im September reichte ein Komitee bei der Stadt Bern eine Initiative ein, mit dem Ziel, die Gebäude des alten Tramdepots zu erhalten.

SDA/chh

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