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Länggass-Leist darf Viererfeld-Verträge nicht einsehen

Der Länggass-Leist kriegt die Verträge zwischen Stadt und Kanton Bern über die geplante Viererfeld-Nutzung vorderhand nicht zu Gesicht. Das hat Regierungsstatthalter Christoph Lerch entschieden.

mib
Die Überbauung des Viererfelds soll mehr Wohnraum schaffen. Der Kanton will der Stadt auf dem Viererfeld rund 84 000 Quadratmeter Land verkaufen, damit dort und auf dem benachbarten Mittelfeld eine Überbauung für 3000 Bewohner realisiert werden kann.
Die Überbauung des Viererfelds soll mehr Wohnraum schaffen. Der Kanton will der Stadt auf dem Viererfeld rund 84 000 Quadratmeter Land verkaufen, damit dort und auf dem benachbarten Mittelfeld eine Überbauung für 3000 Bewohner realisiert werden kann.
Andreas Blatter
Grosse Baufläche: Die rund 81'000 Quadratmeter bieten die Möglichkeit für den Bau von Wohnungen an bester Lage. Wann genau die Vorlage vors Volk kommt ist noch ungewiss.
Grosse Baufläche: Die rund 81'000 Quadratmeter bieten die Möglichkeit für den Bau von Wohnungen an bester Lage. Wann genau die Vorlage vors Volk kommt ist noch ungewiss.
Walter Pfäffli
Nur die Hälfte soll überbaut werden: Die restliche Fläche will der Kanton dem Quartier für Spiel-, Sport- und Freizeitanlagen zur Verfügung stellen.
Nur die Hälfte soll überbaut werden: Die restliche Fläche will der Kanton dem Quartier für Spiel-, Sport- und Freizeitanlagen zur Verfügung stellen.
Urs Baumann
Das plant die Stadt Bern
Das plant die Stadt Bern
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Regierungsstatthalter Christoph Lerch wies eine Beschwerde ab, mit welcher der Länggass-Leist Akteneinsicht in die Verträge zwischen Stadt und Kanton Bern über die geplante Viererfeld-Nutzung erzwingen wollte. Lerch kam zum Schluss, dass Gemeinderat und Stadtratskommission das hängige Geschäft möglichst unvoreingenommen beraten sollten. Nach den Entscheiden der beiden Gremien würden die Verträge von Amtes wegen ja sowieso publiziert.

Der Kanton Bern verkauft Land im Viererfeld, damit die Stadt eine Siedlung für 3000 Menschen bauen kann. Die Kantonsregierung hat bereits grünes Licht zum Abschluss des Vertrages gegeben. Die Kauf- und Nutzungsverträge setzen voraus, dass die Überbauung dereinst tatsächlich realisiert wird.

Wann die Stadtberner Stimmberechtigten über die Viererfeld-Vorlage befinden, ist noch nicht bekannt. Ursprünglich war die Abstimmung noch für dieses Jahr vorgesehen. Doch möglicherweise kommt die Vorlage erst 2017 vors Volk. Grund dafür ist die Revision des eidgenössischen Raumplanungsgesetzes mit ihren verschärften Bedingungen für die Schaffung von neuen Bauzonen.

(SDA)

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