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Konzert von Hooligan-Band: Keine rechtlichen Einwände

Für Samstag ist in der Region Bern ein Konzert der deutschen Band «Kategorie C» angekündigt. Den Jungs werden rechtsextreme Tendenzen nachgesagt. Die Kantonspolizei sieht noch keinen Grund einzuschreiten.

Die Jungs von Kategorie C treten manchmal auch als «KC - Die Band» oder «Hungrige Wölfe» auf.
Die Jungs von Kategorie C treten manchmal auch als «KC - Die Band» oder «Hungrige Wölfe» auf.
Screenshot

In einer Mitteilung warnt Antifa Bern vor einem Konzert einer Band, der rechtsextreme Tendenzen nachgesagt werden: «Kategorie C» aus Deutschland sollen diesen Samstag an einem geheimgehaltenen Ort in der Region Bern/Freiburg auftreten. «Rock für Helvetien» lautet das Motto des Abends.

Bereits im Februar sorgte diese Ankündigung für Schlagzeilen, damals hat sich das Sensler Oberamt wegen des Auftrittes dieser Hooligan-Band besorgt gezeigt. Nach wie vor scheinen keine genaueren Informationen zum Veranstaltungsort an die Öffentlichkeit gedrungen zu sein. «Wir haben Kenntnis von dem Konzert», lässt sich Ramona Mock, Sprecherin der Kantonspolizei Bern, lediglich entlocken.

Durchgegriffen haben letzten November die Kollegen aus Basel-Stadt: Damals liess die Polizei einen Auftritt von «Kategorie C» verbieten. Das Konzert stellte eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit dar. Ein solche Massnahme wäre im Kanton Bern nicht möglich: Die Polizei ist nicht Bewilligungsbehörde. Sie würde erst einschreiten und zum Beispiel mit einem Dispositiv für Recht und Ordnung sorgen, wenn sie ein sicherheitspolizeiliches oder rechtliches Problem erahnen würde. Was derzeit nicht der Fall sei.

Letzten Oktober wurden bei einer Kundgebung in Köln, bei der «Kategorie C» aufgetreten war, mehrere Polizisten verletzt. Die Kantonspolizei Bern lässt sich nicht in die Karten blicken, aus «taktischen Gründen». Und kommentieren würde man Veranstaltungen grundsätzlich nicht.

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