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Könizer Gemeinderat steht hinter Tram Region Bern

Der Könizer Gemeinderat will sich weiterhin an der Planungsgemeinschaft Tram Region Bern beteiligen. Die Behörde musste dazu Stellung beziehen, nachdem das Tramprojekt in Köniz in die Kritik geraten war.

Könnte doch noch Realität werden: Eine Tramlinie bis Schliern.
Könnte doch noch Realität werden: Eine Tramlinie bis Schliern.
zvg

Der Könizer Gemeinderat unterstütze das Projekt und wolle sich weiterhin dafür einsetzen. Dies habe man der Behördendelegation mitgeteilt, gab die Gemeinde Köniz am Freitag bekannt.

Zudem beantragt der Gemeinderat, das Teilprojekt Köniz in seiner vollen Länge vom Eigerplatz bis nach Schliern weiter zu bearbeiten. Die Stimmberechtigten sollen überdies in separaten Kreditvorlagen über die Kostenbeiträge an die Teilprojekte Köniz-Schliern und Tramlinienverlängerung bis Kleinwabern abstimmen können.

Mit seinen Anträgen folgt der Könizer Gemeinderat den Empfehlungen des Runden Tisches. Die gemeinderätliche Co-Leitung des Könizer Tramprojekts will ausserdem prüfen, wie die politischen Parteien in Zukunft in das Projekt eingebunden werden können. Der Gemeinderat will auch die Kommunikation verbessern.

Das in der Gemeinde Köniz umstrittene Tram Region Bern soll dereinst Köniz und Ostermundigen besser erschliessen. Die Idee hinter dem 550 Millionen Franken schweren Projekt ist, die heutige Buslinie von Schliern bei Köniz nach Ostermundigen auf Trambetrieb umzustellen und die bestehende Tramlinie 9 bis nach Kleinwabern zu verlängern.

Könizer Gemeinderat gestanden Fehler ein

Ende 2011 ging es in den betroffenen Gemeinden darum, Beiträge für die Erarbeitung des Bauprojekts zu sprechen. In diesem Zusammenhang hatte der Könizer Gemeinderat wiederholt mit angeblich bestehendem Zeitdruck argumentiert. Werde das Tramprojekt nicht spätestens 2014 umgesetzt, würden Bundesgelder verfallen.

Im Frühling 2012 machten die Freisinnigen publik, dass das geplante Tram auch dann Bundesgelder erhalte, wenn der Spatenstich nicht schon 2014 erfolge.

Der Könizer Gemeinderat gestand daraufhin Fehler in der Kommunikation ein. Das Gemeindeparlament beauftragte eine Untersuchungskommission, der Sache auf den Grund zu gehen. In ihrem Bericht kam die Kommission zum Schluss, dass der Gemeinderat aufgrund eines Irrtums über die Rechtslage unkorrekt informiert hat. Bewusst gelogen habe aber niemand.

(SDA)

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