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Köniz will Karpfen an den Kragen

Der Karpfenbestand im Könizer Liebefeld Park nimmt überhand. Die Gemeinde will deshalb dort das Angeln erlauben.

Das Karpfenproblem besteht bereits seit rund acht Jahren. 2012 fand sogar ein Schnupperfischen statt (Bild).
Das Karpfenproblem besteht bereits seit rund acht Jahren. 2012 fand sogar ein Schnupperfischen statt (Bild).
Iris Andermatt

Im Liebefeld Park in Köniz können Angler neu ein Patent für das Fischen im Teich erhalten. Die Gemeinde hofft, dass damit der Karpfenbestand reduziert werden kann. In dem Teich tummeln sich mittlerweile unerwünscht viele Karpfen, wie die Gemeinde in einer Mitteilung vom Mittwoch schreibt.

Die Fische seien mitverantwortlich für die schlechte Wasserqualität. Das Fischen ohne Patent bleibt im Liebefeld Park weiterhin verboten, wie die Behörden betonen. Für ein Patent müssen Fischer einen Sachkunde-Nachweis erbringen.

Die Fischplage nahm bereist 2009 ihren Anfang. Damals setzten Unbekannte ein Karpfen Pärchen im Teich aus. 2012 fand am Teich ein Schnupperangeln statt. Die Gemeinde unterstützte den Anlass. «Der Karpfenbestand lässt sich so aber kaum dezimieren», sagte die damalige Gemeinderätin Rita Haudenschild.

Der fünf Fussballfelder grosse Liebefeld Park in Köniz ist seit einer Eröffnung 2009 zu einem wichtigen Naherholungsgebiet geworden. Mit zunehmender Nutzung nimmt auch der Unterhaltsaufwand zu. In diesem Sommer wird eine Pilotstudie zum Thema Abfall durchgeführt. Sie soll nach Angaben der Gemeinde zeigen, ob sich Separatsammelstellen bewähren. Auf Wunsch der Bevölkerung wurden zudem versuchsweise Fitnessgeräte im Park installiert.

SDA/tag

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