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Kliby und Caroline treten wieder einmal auf

Lange hat man nicht mehr viel vom berühmten Bauchredner und seiner Puppe gehört. Am Sonntag sind sie in Noflen an der Jubiläumsfeier eines Biohofs zu sehen.

Unterdessen sitzen bei Kliby und Caroline drei Generationen im Publikum.
Unterdessen sitzen bei Kliby und Caroline drei Generationen im Publikum.
PD

Kliby und Caroline: Die beiden scheinen einer längst vergangenen Welt anzugehören. Vorbei sind die goldenen Zeiten der grossen Samstagabendkisten, welche die ganzen Familie vor den Fernseher lockten. «Iischtige bitte» hiess die Sendung, oder «Musikantenstadl» und vor allem «Teleboy». In der legendären Sendung mit Kurt Felix und der versteckten Kamera schafften die beiden im Herbst 1977 den Durchbruch: Plötzlich waren Kliby und Caroline, der Bauchredner aus der Ostschweiz und seine Eselspuppe, in aller Munde.

Morgen Sonntag treten sie wieder einmal auf.«Das Lachpaar der Nation» ist mit von der Partie, wenn in Noflen Bernhard und Iris Hänni den 50. Geburtstag ihres Biohofs feiern. So kündigt es der Flyer zum Jubiläumsfest an. Und: Die beiden seien «für ganze Generationen der Inbegriff für Kindheitserinnerungen».

Davon redet auch Kliby selber, wenn er auf sein aktuelles Schaffen blickt. Die Auftritte seien klar weniger geworden, sagt der 69-Jährige. Was nicht zuletzt auch damit zu tun habe, dass ihm mittlerweile gerade im Fernsehen die Plattform fehle: Die grossen Schweizer Shows, die ihm früher so viel Aufmerksamkeit beschert hätten, seien samt und sonders aus dem Programm verschwunden.

Kliby will trotzdem nicht klagen. Nach wie vor sei er an Comedy- und Firmenanlässen aller Art anzutreffen, und wo er auftauche, strömten die Leute in Scharen herbei. Dass er bewusst auf die bekannten Pointen zurückgreife und diese mit ein paar neuen Witzen ergänze, zahle sich aus. Die Älteren lachten wie früher, die Jüngeren lachten mit, «nach 45 Jahren auf der Bühne sitzen mittlerweile drei Generationen im Publikum».

Dass die Auftritte etwas weniger sind als früher, störe ihn im Übrigen nicht. In seinem Alter dürfe man ja etwas kürzertreten. Oder?

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