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Kerzen und Glühwein statt Kühe und Schweine

Mit dem Wiehnachtsmärit hat eine in Deutschland entstandene Marktform die Tradition des Marktstädtchens neu belebt. Verschwunden sind im letzten Jahrhundert die Viehmärkte.

Bald ist es wieder so weit: Der Wiehnachtsmärit taucht das Städtchen Huttwil in den dunklen Wintertagen in ein Lichtermeer.
Bald ist es wieder so weit: Der Wiehnachtsmärit taucht das Städtchen Huttwil in den dunklen Wintertagen in ein Lichtermeer.
Marcel Bieri
Entwicklung der Viehauffuhr an Huttwiler Jahrmärkten.
Entwicklung der Viehauffuhr an Huttwiler Jahrmärkten.
BZ Graphik
Schweinemarkt in Huttwil. Undatierte Aufnahme aus dem Museum Salzbütte, aus einem Album des Fotohauses Bernhardt.
Schweinemarkt in Huttwil. Undatierte Aufnahme aus dem Museum Salzbütte, aus einem Album des Fotohauses Bernhardt.
zvg
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Im September lud die Huttwiler Kommission für öffentliche Sicherheit alle Markthändler ein, ihre Waren ohne Standgebühren anzubieten. Auch wenn diese Geste aus Anlass der 700-Jahr-Feier für das Huttwiler Stadtrecht die Markthändler und das Publikum zahlreich anlockte, war der Septembermarkt doch kein Vergleich zu dem, was Huttwil nächste Woche bevorsteht: Vom Mittwoch, 27.November, bis am Sonntag, 1.Dezember, taucht der Wiehnachtsmärit das Städtchen ein in ein Lichtermeer, füllen Schwaden von Glühwein- und Gebäckduft die Gassen und den Brunnenplatz, wo für die Besucher in Spitzenzeiten kaum mehr ein Durchkommen ist.

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