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Iraner beenden ihren Hungerstreik

Die iranischen Flüchtlinge haben ihren Hungerstreik nach zehn Tagen beendet. Weil das Bundesamt für Migration nicht auf die Forderungen eingegangen ist, ziehen die Iraner nun von Bern nach Genf weiter – zu Fuss.

Genug gehungert: Die Iraner beenden nach zehn Tagen ihren Hungerstreik.
Genug gehungert: Die Iraner beenden nach zehn Tagen ihren Hungerstreik.
zvg/http://hungerstreik2014.tumblr.com/

Die iranischen Flüchtlinge haben am Montag ihr Protestlager in Worb verlassen und ihren Hungerstreik beendet. Beendet ist ihr Protest aber noch nicht. «Das Bundesamt für Migration verweigert uns Gespräche zu unseren Anliegen. Deshalb wenden wir uns an das UNO-Hochkommissariat für Flüchtlinge (UNHCR)», heisst es in einer Mitteilung vom Montag. Die Gruppe will die Strecke nach Genf zu Fuss zurücklegen, die erste Etappe führt nach Freiburg.

Die rund 30 Personen befanden sich zuletzt in Worb in einem kleinen Saal der früheren Haushaltungsschule Sonnhalde. Der Saal wird von der Freikirche «Bewegung Plus Worb» genutzt. Die Flüchtlinge fanden im Saal der Freikirche ein neues Asyl, nachdem vor einer Woche ihr Protestcamp vor dem Bundesamt für Migration in Wabern von der Polizei geräumt wurde.

Die Iraner fordern unter anderem, dass Asylentscheide schneller bearbeitet werden. Auch demonstrierten sie gegen die Absicht der Schweiz, die Sanktionen gegen den Iran zu lockern. Das Bundesamt für Migration teilte mit, dass es die Forderungen in dieser Form nicht erfüllen könne.

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