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Innen verdichtet, aussen grün

Nicht alles kommt gut an: Trotzdem hält der Könizer Gemeinderat an seinen Ideen für die Verdichtung der städtischen Ortsteile fest. Fürs ländliche Gebiet prüft er im Rahmen der Ortsplanungsrevision neu eine Weilerzone.

Künftig urbaner: An Zentrumsachsen wie der Seftigenstrasse in Wabern sollen neu auch geschlossene Häuserreihen möglich sein.
Künftig urbaner: An Zentrumsachsen wie der Seftigenstrasse in Wabern sollen neu auch geschlossene Häuserreihen möglich sein.
Susanne Keller

Der Stadt-Land-Graben ist in Köniz bei vielen Themen greifbar. In der Ortsplanung wird er geradezu zementiert – bewusst. Die ländlichen Ortsteile sollen auch in Zukunft möglichst ländlich bleiben, die städtischen dafür dichter bebaut werden, so das Credo des Gemeinderates.

Diese Strategie findet in der Bevölkerung durchaus Rückhalt, wie die Mitwirkung zur baurechtlichen Grundordnung zeigt. 216 Eingaben wurden gemacht. Über 90 Prozent begrüssen es, Siedlungen zu verdichten. Weniger gut kommen die Mittel an, die der Gemeinderat dafür vorsieht. Künftig sollen beispielsweise statt zurückgesetzter Attikageschosse Vollgeschosse erlaubt sein. Das weckt die Angst vor vielen Flachdachbauten. «Mit dieser Veränderung müssen wir leben», findet Gemeinderätin Katrin Sedlmayer (SP). Schon heute könne man fast überall Flachdächer bauen. Das werde auch getan.

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