Zum Hauptinhalt springen

Industriebrache könnte zu Berns neuem Wohnquartier werden

Seit mehr als zehn Jahren kommt die Planung für eine Nutzung des Gaswerkareals nicht vorwärts. Nun nimmt die Stadt einen neuen Anlauf. Auf dem einstigen Industrieboden könnten Wohnungen entstehen.

Die Industriebrache Gaswerkareal: Im Bereich der Häuser rechts im Bild, der ehemaligen Direktorenvillen, könnte sich die Stadt unter anderem Wohnungen vorstellen.
Die Industriebrache Gaswerkareal: Im Bereich der Häuser rechts im Bild, der ehemaligen Direktorenvillen, könnte sich die Stadt unter anderem Wohnungen vorstellen.
Christian Pfander

Es ist eine grosse Fläche, zentrums- und aarenah. Doch seit vielen Jahren ist das Areal zwischen Monbijoubrücke und Sportplatz Schönau vor allem eine Brache – im Gebiet nahe der Brücke über Jahre hinweg gar «eine hässliche industrielle Sperrzone». So bezeichnete der Quartierleist Schönau-Sandrain im Juni 2009 das Gaswerkareal in der Mitwirkung zum Quartierplan Stadtteil III. Der Leist freute sich damals, dass es nun vorwärts gehen sollte mit den Plänen zur Entwicklung im Raum Sandrain-Schönau. Im Jahr 2010 sollten nach Auswertung der Mitwirkung «verbindliche Instrumente» vorliegen, hiess es damals. Schon 1999 hatte die Stadt 50'000 Franken für eine Planung im Gaswerkareal gesprochen – ohne Ergebnis.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.