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In dieser privaten Kita gibts freie Plätze

Die private, zweisprachige Kita Colorin in der Lorraine kämpft um ihre Existenz. Weil vielen Eltern die Plätze zu teuer sind, ist die Kita mitnichten ausgelastet. Die Leiterin Ana Lopez glaubt, dass mit der Annahme des Gegenvorschlags des Stadtrats die leeren Plätze besetzt würden.

«Das System mit den Betreuungsgutscheinen wäre für unsere Kita existenzsichernd», glaubt Ana Lopez, Leiterin der privaten Kita Colorin.
«Das System mit den Betreuungsgutscheinen wäre für unsere Kita existenzsichernd», glaubt Ana Lopez, Leiterin der privaten Kita Colorin.
Beat Mathys

Eltern, die in der Stadt Bern für ihr Kind einen subventionierten Platz in einer Kindertagesstätte (Kita) suchen, können derzeit kaum wählen, welches Betreuungsangebot für ihr Kind das beste ist. Private Kitas, deren Angebot vielleicht am besten zu den Bedürfnissen einer Familie passen würde, können sich viele nicht leisten. So fällt es der privaten zweisprachigen Kita Colorin schwer, ihre Plätze an das Zielpublikum zu bringen. Die Kita, in welcher Spanisch und Berndeutsch gesprochen wird, richtete sich nämlich ursprünglich an spanische Einwanderer. Für diese sind die Plätze in der privaten Kita aber oft schlicht zu teuer. Und so bleiben viele Plätze bei Colorin leer – und die Kita kämpft um ihre Existenz.

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