Zum Hauptinhalt springen

In Bern heisst es wieder: Ab uf d' Schlööf!

Seit Mittwoch ist die Eisbahn auf dem Bundesplatz wieder in Betrieb. Bei der offiziellen Eröffnung drehte von den geladenen Gästen einzig Nationalrat Christian Wasserfallen seine Runden.

Nun ist die Berner Winterattraktion wieder offen: Was Besucher, Politiker und Betreiber dazu sagen. <i>Video: Christian Häderli</i>

Sie ist zu einer schönen Tradition im Berner Winter geworden – die Eisbahn auf dem Bundesplatz. Seit Mittwoch und noch bis zum 18. Februar 2018 kann wieder Jung und Alt Runden auf dem Eis direkt vor dem Parlamentsgebäude drehen.

Bei der offiziellen Eröffnung wagte sich am Mittwoch aber nur einer der geladenen Gäste aufs Glatteis: der bekennende SCB-Fan und FDP-Nationalrat Christian Wasserfallen.

Seit Mittwoch ist Berns Winterattraktion wieder geöffnet.
Seit Mittwoch ist Berns Winterattraktion wieder geöffnet.
Iris Andermatt
Nun können während zwei Monaten wieder alle Schlittschuhfans auf dem Bundesplatz ihre Runden drehen.
Nun können während zwei Monaten wieder alle Schlittschuhfans auf dem Bundesplatz ihre Runden drehen.
Iris Andermatt
Eisbahn-Bundesplatz-OK, v.l.: Jimy Hofer, Theo Bertschi und Mario Imhof.
Eisbahn-Bundesplatz-OK, v.l.: Jimy Hofer, Theo Bertschi und Mario Imhof.
Iris Andermatt
1 / 9

Möglich machen die Eisbahn zum wiederholten Mal die Organisatoren Theo Bertschi, Jimy Hofer und Mario Imhof. Die grösste Herausforderung sei jedes Jahr die Finanzierung, sagte Bertschi. Ohne Unterstützung durch Sponsoren wäre die Eisbahn nicht möglich.

Bern, die Wintersportstadt

Beim Trio bedankte sich Alec von Graffenried (GFL). «Ich kann ­leider selber nicht schlöfle», sagte der Stadtpräsident. Er wolle sich deshalb nicht vor allen Gästen lächerlich machen.

Auch Reto Nause (CVP) wagte sich nicht aufs Glatteis – obwohl er als Sicherheitsdirektor kei­nerlei Sicherheitsbedenken habe gegen die Eisbahn. «Die Eisbahn macht einfach nur Freude», sagte er und erwähnte die 45 000 letztjährigen Besucherinnen und Besucher und die 4000 verdrückten Fondues.

«Ich selber genoss wohl selber etwa viermal ein Fondue im Eisbahnbeizli», so Nause. Seine Ratskollegin Franziska Teuscher (GB), ihres Zeichens Sportdirektorin der Stadt Bern, lobte das Engagement der Veranstalter. «Die Eisbahn ist ein gutes Zeichen für die Sportstadt Bern. Es ist schön, dass man direkt vor dem Bundeshaus schlöfle kann.» Bern mausere sich zu einer Wintersportstadt, zumal man im Weyermannshaus jetzt sogar Ski fahren könne, sagte Teuscher.

Martin Bachofner ist ebenfalls begeistert. Die Eisbahn biete Sport, Erlebnis und Genuss, sagte der CEO von Bern Welcome. «Ich finde es toll, dass mit der Eisbahn der Winter in die Stadt gebracht wird.»

Eisbahn Bundesplatz: Infos zu Öffnungszeiten und Spezialanlässen (Brunch, Konzerte) gibt es auf www.kunsteisbahnbundesplatz.ch.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch