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«Ich sehe keinen Nutzen für die Stadt»

Nach dem Cupfinal äusserte sich Reto Nause (CVP), Sicherheitsdirektor der Stadt Bern, sehr kritisch zum Ablauf der Fanmärsche.

Saubannerzug durch die Berner Altstadt: Fans des FC Zürich vor dem Cupfinal am Ostermontag im Stade de Suisse gegen den FC Basel. (21. April 2014).
Saubannerzug durch die Berner Altstadt: Fans des FC Zürich vor dem Cupfinal am Ostermontag im Stade de Suisse gegen den FC Basel. (21. April 2014).
Keystone
Der kantonale Polizeidirektor Hans-Jürg Käser will kein Cupfinal mehr in Bern.
Der kantonale Polizeidirektor Hans-Jürg Käser will kein Cupfinal mehr in Bern.
Keystone
Sicherheitskräfte versammeln sich bei der Welle vor dem Eintreffen des ersten Sonderzugs
Sicherheitskräfte versammeln sich bei der Welle vor dem Eintreffen des ersten Sonderzugs
Jürg Spori
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Herr Nause, was nutzen solche Fanmärsche der Stadt Bern? Reto Nause: Ich persönlich sehe keinen Nutzen für die Stadt. Die Fanmärsche kosten durch die Polizeieinsätze viel Geld und sind eine grosse Belastung für die Bevölkerung.

Dieses Mal wurden die Fanmärsche an Bedingungen geknüpft. Der SFV, der FCB und der FCZ sollten für friedliche Fanmärsche sorgen. Mit Verlaub: Das war naiv. Nach jetzigem Kenntnisstand haben sich die Fans des FC Basel mehrheitlich an die Abmachungen gehalten. Namentlich die Fans des FCZ haben die Abmachungen allerdings mehrfach ignoriert. Militante Fangruppen suchten zudem gezielt die gewalttätige Auseinandersetzung mit Einsatzkräften und gegnerischen Fans. Es kam zu zahlreichen Vandalenakten und Pöbeleien.

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