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«Ich pendle lieber als dort zu leben, wo ich arbeite»

Jessica Raess-Schmutz (24) pendelt zwischen Laupen und Bern.

Christoph Albrecht
«Nächster Halt: Bern» – die BZ-Pendlerserie. Heute auf der Strecke Laupen – Bern. <i>Video: Christoph Albrecht</i>

Es ist 8.20 Uhr. Wann sind Sie heute aufgestanden? Um 6.30 Uhr.

Nehmen Sie es am Morgen eher gemütlich, oder schaffen Sie es jeweils auf den letzten Drücker auf den Zug? Das ist unterschiedlich. Ich beginne nicht jeden Tag um die gleiche Zeit mit der Arbeit. Daher stehe ich auch nicht immer gleich früh auf. Manchmal wirds aber schon auch knapp.

Wie lange brauchen Sie von Tür zu Tür? Da ich nicht in Laupen selber wohne, brauche ich etwas länger. Alles in allem heisst das: 45 Minuten bis eine Stunde.

Wie vertreiben Sie sich beim Pendeln die Zeit? Ich höre Musik, lese Zeitung oder schaue aus dem Fenster.

War es noch nie ein Thema, dorthin wohnen zu gehen, wo Sie arbeiten? Überlegt habe ich mir das schon, aber ich möchte es nicht. Ich arbeite mitten in der Stadt Bern. Da brauche ich in meiner Freizeit Ruhe und Erholung. Dafür pendle ich lieber.

Warum pendeln Sie mit dem Zug und nicht mit dem Auto? Ein Grund ist für mich das Ökologische. Zudem haben mein Partner und ich zusammen ein Auto, und dieses braucht er für die Arbeit. Ich könnte ausserdem auch nicht gäbig parkieren in der Stadt – und vor allem nicht günstig.

Gibt es etwas, das Sie beim Pendeln nervt? Wenn die Züge Verspätung haben und man ewig warten muss, kann das nerven.

Stört es Sie, wenn jemand im Zug isst? Nein, essen im Zug finde ich völlig okay, sofern man seine Sauerei wieder putzt, wenn man den Zug wieder verlässt.

Wie ist es mit Telefonieren? Wenn jemand mega laut telefoniert und der ganze Zug mithören muss, finde ich es ein bisschen daneben. In normaler Lautstärke finde ich es aber kein Problem. Man spricht ja auch sonst zusammen im Zug.

In welcher Jahreszeit ist das Pendeln am unangenehmsten? Im Sommer, wenn es sehr heiss ist. Dann werden die Züge voll heruntergekühlt. Das ist unangenehm.

Hatten Sie einmal irgendein spezielles Pendlererlebnis? Dieses Interview hier.

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