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Herbstliche Augenblicke für Bern

Der Herbst prägt Bern und das Lebensgefühl der Menschen, die hier leben. Eine Bilderreise mit ungewohnten Einblicken und Aussichten.

Klimaerwärmung: Die Kunsteisbahn Weyermannshaus ist auch mit grünen Bäumen in Betrieb.
Klimaerwärmung: Die Kunsteisbahn Weyermannshaus ist auch mit grünen Bäumen in Betrieb.
Stefan Anderegg
In den heiligen Räumen des SCB ist Torhüter Marco Bührer umringt von Ivo Rüthemann und Pascal Berger (l.) und Jean-Pierre Vigier (r.).
In den heiligen Räumen des SCB ist Torhüter Marco Bührer umringt von Ivo Rüthemann und Pascal Berger (l.) und Jean-Pierre Vigier (r.).
Andreas Blatter
Partystimmung
Partystimmung
Susanne Keller
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Im Herbst zeigt Bern sein klarstes Bild. Die Natur ist noch beladen mit der Üppigkeit des Sommers, aber bereits durchwirkt von der Schwere des nahenden Endes. Man fühlt sich behaglich in den warmen Farben, aber die kühlen Nächte mahnen zur Vorsicht. Man kann glücklich sein, aber man hebt besser nicht ab.

Wie der Herbst verlangt auch Bern in jedem Satz ein Aber. Bern ist die Hauptstadt, tut aber oft zu wenig, um es wirklich zu sein. Bern wirkt schläfrig, aber plötzlich entwickelt es doch urbane Kraft. Der träge Berner Geist kann uns bremsen, aber er schenkt uns auch Ruhe, Gelassenheit, Bodenhaftung.

Lebensgefühl in Bildern

Kann man dieses Berner Lebensgefühl in Bilder fassen? Die BZ-Redaktion will es tun. Jeden Tag. In den Bildern, die ungewohnte Blicke werfen in unseren Alltagsraum, entdecken wir uns selber. Bilder begleiten uns, graben sich ins Gedächtnis, fordern uns heraus – weil sie der Innensicht eine Aussensicht gegenüberstellen.

Solche Bilder braucht Bern. Sie erfordern Professionalität, Passion, Geduld. Viele Leute weigern sich, auf Pressebildern zu erscheinen. Um Geschäftsareale darf man meist nur mit Bewilligungen fotografieren. Ungeschminkte Bilder gelingen oft erst nach aufwändiger Vertrauensbildung.

In Bern stellt sich nur noch die Berner Zeitung umfassend dieser Herausforderung. «Der Bund» hat seine Berner Bildredaktion aufgehoben. Bei der BZ hingegen befasst sich ein neunköpfiges Team mit Bildern. Und 100 Journalisten widmen sich in erster Linie Bern. Die vier BZ-Fotografen waren in den letzten zwei Wochen in der Stadt unterwegs. Sie suchten das Aber unseres herbstlichen Lebensgefühls. Ihre Bilder sind ein leidenschaftliches Statement für Bern. Jenseits von Provinzialität, Enge, Selbstbezogenheit.

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