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Hansjörg Wyss will Ausbau mit 20 Millionen finanzieren

Überraschende Wende rund um das Kunstmuseum: Der in Bern aufgewachsene Kunstmäzen Hansjörg Wyss ist ­bereit, für einen Erweiterungsbau 20 Millionen zu ­bezahlen.

Innenpläne des Anbauprojekts «an_gebaut» von Cédric Bachelard.
Innenpläne des Anbauprojekts «an_gebaut» von Cédric Bachelard.
zvg
Nina Zimmer, Direktorin des Kunstmuseums Bern erfuhr am Freitagmorgen aus dieser Zeitung, dass Hansjörg Wyss dem Kunstmuseum 20 Millionen Franken für einen Anbau zur Verfügung stellen will.
Nina Zimmer, Direktorin des Kunstmuseums Bern erfuhr am Freitagmorgen aus dieser Zeitung, dass Hansjörg Wyss dem Kunstmuseum 20 Millionen Franken für einen Anbau zur Verfügung stellen will.
Beat Mathys
«Ich bin bereit, der Stadt 20 Millionen Franken zur Verfügung zu stellen, falls das preisgekrönte Projekt von 2006 wieder zum Leben erweckt wird», verspricht Kunstmäzen Hansjörg Wyss.
«Ich bin bereit, der Stadt 20 Millionen Franken zur Verfügung zu stellen, falls das preisgekrönte Projekt von 2006 wieder zum Leben erweckt wird», verspricht Kunstmäzen Hansjörg Wyss.
Andreas Blatter
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Die Geschichte tönt wie ein Märchen, aber sie ist wahr. Das verkorkste Vorhaben des Kunst­museums, einen Erweiterungsbau zu realisieren, erhält eine neue Dynamik. Der Berner Milliardär Hansjörg Wyss hat sich bei dieser Zeitung gemeldet und macht dem Kulturstandort Bern ein spektakuläres Angebot: «Ich bin bereit, der Stadt 20 Millionen Franken zur Verfügung zu stellen, falls das preisgekrönte Projekt aus dem Jahr 2006 wieder zum ­Leben erweckt wird», sagt der 82-Jährige.Wyss meint damit das Projekt «an_gebaut» des Basler Architekten Cédric Bachelard. Dieses sieht den Bau eines grosszügigen Betonkubus an der Rückseite des Kunstmuseums vor. Es hatte im Jahr 2006 den Projektwettbewerb gewonnen.

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