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«Gut informieren und immer kritisch nachfragen»

Welche Gemeinschaft bezeichnet man als Sekte, wann ist eine solche Gemeinschaft gefährlich, wie kann man wieder aussteigen? Auf diese und weitere Fragen bekamen wir Antwort bei der Fachstelle Theologie der reformierten Kirche Bern-Jura-Solothurn.

Susanna Meyer von der Fachstelle Theologie der Reformierten Kirche Bern-Jura-Solothurn erklärt, dass mit Sekte eine Glaubensgemeinschaft mit strengen Regeln bezeichnet wird, welche auf ihre Mitglieder stark vereinnahmend wirkt. «Eine solche Gemeinschaft erkennt man daran, dass die persönliche Freiheit geraubt wird und man nur noch das denken und glauben darf, was vorgeschrieben wird», so Pfarrerin Susanna Meyer. Ein Anführer bestimmt, was richtig und was falsch ist. Man schirmt sich fast ganz von der Aussenwelt ab. Freunde und Familie werden vernachlässigt. Leute spenden einer solchen Glaubensgemeinschaft oft viel Geld.

Früher gab es bei uns nur eine Religion: das Christentum, genauer, die katholische Kirche. Es spalteten sich die Reformierten ab, die dann als Sekte angesehen wurden. Es entstanden mehr und mehr christliche Kirchen. Heute gibt es viele Religionen und verschiedene religiöse Gemeinschaften, von denen die einen mehr oder weniger sektenhafte Züge haben.

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