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Gurten-Legende gestorben

40 Jahre lang amtete er als Gurten-Conférencier und ermöglichte zahllosen Kindern einen Bühnenauftritt. Nun ist Ferdinand Bärtschi 96-jährig gestorben.

Ferdinand Bärtschi an seinem 85. Geburtstag in seiner Wohnung.
Ferdinand Bärtschi an seinem 85. Geburtstag in seiner Wohnung.
Urs Baumann

Die ersten Kinder, die auf «Gurten-Ferdinands» Bühne auftraten, sind heute längst im Pensionsalter. An der Eröffnungsfeier des Neubaus der Bergstation 1949 trat Ferdinand Bärtschi mit seiner Handorgel erstmals auf dem Gurten auf. Weil er so gut ankam, wurde er als Conférencier zu einer Gurten-Institution: Bis 1989 bespielte er jedes Jahr in den Herbstferien eine Holzbühne, die auf der Gurten-Wiese für ihn aufgebaut wurde. Wenn er nicht selber die Orgel spielte oder eine Geschichte erzählte, traten dort Kinder auf. Vor einer grossen Schar Kinder, deren Eltern und Grosseltern musizierten sie, sangen, sagten ein Gedicht auf oder erzählten einen Witz. Ferdinand belohnte sie mit einem netten Wort und einer Süssigkeit oder tadelte auch mal ein Kind, das mit einem Witz die Grenzen von Ferdinands Geschmack ausgelotet hatte.

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