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Gurtenfestival verbietet Selfie-Sticks

Am Kolosseum in Rom, in einigen Museen in den Staaten und in sämtlichen Fussballstadien in Brasilien sind Selfie-Sticks bereits verboten. Nun zieht auch das Gurtenfestival nach.

Am kommenden Gurtenfestival verboten: Der Selfie-Stick erfreut sich nicht nur bei Touristen hoher Beliebtheit (Symbolbild).
Am kommenden Gurtenfestival verboten: Der Selfie-Stick erfreut sich nicht nur bei Touristen hoher Beliebtheit (Symbolbild).
Damir Sagolj/Reuters

Wer kürzlich auf Reisen war, hat mit Sicherheit den einen oder anderen Touristen angetroffen, der ein Selbstporträt mit seinem Handy auf einem Selfie-Stick schoss. Auch in Fussballstadien wird der verlängerte Arm für Hobby-Fotografen immer beliebter.

Nun haben jedoch einige Touristenorte - vor allem Museen - und Fussballstadien in den USA, Italien, Grossbritanien, Frankreich, Österreich und Brasilien die Reissleine gezogen und ein Selfie-Stick-Verbot ausgesprochen, wie der Tagesanzeiger schreibt.

Stative für GoPro-Kameras und Handys verboten

Und nun folgt auch in der Stadt Bern das erste Verbot: Während der vier schönsten Tage im Jahr müssen diesen Sommer die Gurtenfestival-Besucher ihre Selfie-Sticks zu Hause lassen. «Wir haben die Regel aufgestellt, dass wir für GoPro-Kameras und Handys keine Teleskop-Stäbe oder Stative zulassen», so Philippe Cornu, Programm-Chef des Gurtenvestivals gegenüber Radio Bern1. So seien nur noch Halterungen, die maximal 25 cm lang sind, erlaubt.

«Weil es auf Dauer vor der Bühne störend wirkt und sich vermehrt Künstler und Managament darüber beklagen», erklärt Cornu die neue Hausberg-Ordnung. Es sei schwierig, weil jedes Jahr wieder neue Themen aufkommen, mit denen man sich befassen müsse. «Auf der einen Seite wollen wir ja auch nicht nur einschränken, aber auf der anderen Seite muss man schauen, dass es um das Essentielle geht.» Und seien die Konzerte. «Und Konzert heisst hören und nicht schauen», so Cornu.

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