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Gemeindepräsidium Köniz: Ueli Studer, der SVP-Kandidat

Ueli Studer gilt als sozialer SVPler. Er sieht gute Chancen, das Präsidium zu den Bürgerlichen zu holen. Es wäre der letzte Sprung auf der Karriereleiter. Der letzte von vielen.

«Macht ist etwas Schönes. Sie hilft, etwas zu bewegen.» Ueli Studer
«Macht ist etwas Schönes. Sie hilft, etwas zu bewegen.» Ueli Studer
Andreas Blatter

Wir haben Ueli Studer (SVP) nach dem «Unort» von Köniz gefragt – und er bestellt uns zu einem der schönsten Plätze der Gemeinde. Zum Schloss. Um gleich klarzumachen, dass er die Aufgabe nicht einhält: «Das Wort ‹Unort› werde ich nicht in den Mund nehmen.» Er schreitet zur grossen Pfrundscheune. Im Innern ist das Licht matt. Zerfressene Holzbalken, ein Ziegeldach, keine Isolation, es riecht nach Staub. Studer hat auf Kärtchen notiert, was er sagen will. «In Köniz gibt es keinen ‹Unort›. Aber eine Kulturbrache.» In der Pfrundscheune sieht er Potenzial. Ihm schwebt ein Kulturraum vor – für Vereinsanlässe, Konzerte und die Musikschule. Ein Saal mit modernen Elementen, dem man die alte Scheune aber noch ansieht. Vorgehen würde er gleich wie beim Rossstall: mit privaten Investoren, die einen grossen Teil der Kosten tragen. «Für die Gemeinde alleine ist die Investition zu hoch.»

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