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Für die Post im Dorf

Die Bevölkerung wehrt sich gegen die mögliche Schliessung der Poststelle Uettligen. Über 2100 Personen haben eine Petition unterschrieben.

Die Uettliger Bevölkerung setzt sich für den Erhalt der Poststelle im Dorf ein.
Die Uettliger Bevölkerung setzt sich für den Erhalt der Poststelle im Dorf ein.
Georgios Kefalas/Keystone

Sie steht auf der Liste jener Poststellen, die überprüft werden. Die Bevölkerung befürchtet deshalb, dass die Tage der Post Uettligen bald gezählt sind. Mit einer Petition wehrt sich die Bevölkerung gegen die drohende Schliessung der Post. Innerhalb von wenigen Wochen haben über 2100 Personen aus Uettligen und Umgebung das Begehren unterschrieben, das die Erhaltung der Poststelle verlangt. Am Mittwoch wurde die Petition dem Gemeindepräsidenten Bänz Müller (SP plus) überreicht.

Ohne grossen Aufwand und ­ohne Werbung zu machen seien die Unterschriften zusammengekommen, schreibt Initiant Hansruedi Zürcher in einer Mitteilung. Der Erfolg sei «erstaunlich». Eine Aufhebung würde auf ein grosses Unverständnis stossen. Denn die Schliessungen der Poststellen in den umliegenden Dörfern (Meikirch, Wohlen, Herrenschwanden) hätten neue Kunden nach Uettligen gebracht. Zürcher hofft, dass die Petition dem Gemeinderat Wohlen bei den Verhandlungen mit der Post den Rücken stärkt.

Noch ist nicht entschieden, wie es mit der Poststelle Uettligen weitergeht. In der Gemeinderatssitzung Mitte Dezember würden Vertreter der Post ihre Pläne für Uettligen erklären, sagt Gemeindepräsident Müller.

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