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Freie Fahrt auf der Strasse der Schlossherrin

Die Schlossherrin von Rümligen ist vor dem Bundesgericht abgeblitzt. Alle dürfen ihre Privatstrasse befahren, entschieden die Richter.

Das Schlossareal bleibt für die Allgemeinheit unzugänglich. Dafür darf das Strässchen befahren werden.
Das Schlossareal bleibt für die Allgemeinheit unzugänglich. Dafür darf das Strässchen befahren werden.
Andreas Blatter

Die Schlossherrin von Rümligen will Ruhe. Seit Jahren sorgt sie mit richterlichen Verboten dafür, dass keine Unbefugten ihr Refugium hoch über dem Gürbetal betreten. Auch auf der Strasse, die neben dem Schloss durchführt, sollte nach ihrem Gusto kein Motorenlärm die Idylle stören.

Die Schlossherrin wehrte sich deshalb mit einer Klage gegen den Durchgangsverkehr. Sie wollte, dass die Richter das Wegrecht über die Gutenbrünnenstrasse lediglich den Einwohnern von Rümligen zuteilen. Die Allgemeinheit sollte aussen vor bleiben. Die Allgemeinheit begann für die Schlossherrin bereits an der Gemeindegrenze zu Kaufdorf und Toffen. Die neben ihrem Schloss durchfahrenden Gäste des Restaurants Gutenbrünnen störten sie sowieso.

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