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«Ewigi Liebi» hält ewig

Die VIP-Gäste sind entzückt: Dällebach Kari ist endlich auch musicalmässig in Bern angekommen.

Vom Winde verweht: Nationalrätin Ursula Wyss und Partner Thomas Christen (Generalsekretär SP).
Vom Winde verweht: Nationalrätin Ursula Wyss und Partner Thomas Christen (Generalsekretär SP).
Andreas von Gunten
Unerschütterlich: Barbara Hayoz (Gemeinderätin, FDP) und Alexander Tschäppät (Stadtpräsident, SP).
Unerschütterlich: Barbara Hayoz (Gemeinderätin, FDP) und Alexander Tschäppät (Stadtpräsident, SP).
Andreas von Gunten
Wohlfrisiert: Hans-Ulrich Müller (CS, Mister KMU, Deisswil-Retter, links) und Peter Schmid (Leiter Coop Verkaufsregion Bern).
Wohlfrisiert: Hans-Ulrich Müller (CS, Mister KMU, Deisswil-Retter, links) und Peter Schmid (Leiter Coop Verkaufsregion Bern).
Andreas von Gunten
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Das Derby Thun - YB hallte auch am Freitagabend nach. «Wie konnte so etwas passieren, sagen Sie es mir», wollte Gemeinderätin Barbara Hayoz beim Pre-Show-Apéro der Musicalpremiere «Dällebach Kari» im «Ewigi Liebi»-Theater auf dem Wankdorf-City-Gelände wissen. Der Journalist, am Donnerstag selber in Thun anwesend, war ebenso ratlos. «Immerhin wird das Musical endlich dort aufgeführt, wo es eigentlich hingehört», sagte Alex Tschäppät. «Ich will den Thunern zwar nicht zu nahe treten, ich mag sie sehr. Aber sie haben den Fulehung und wir den Dällebach Kari.»

In der Tat brauchten jene einen langen Atem, die die Produktion an ihrem Ursprungsort sehen wollten. Nach der Uraufführung auf der Thunerseespiele-Bühne machte sie zuerst einen Umweg über Zürich, bevor sie bis Ende Dezember in Bern zu sehen ist. Das «Ewigi Liebi»-Theater ist die perfekte Bühne, geht es doch auch beim Coiffeuroriginal um die wahre Liebe. Die anwesenden Paare strahlten vor Zufriedenheit. Barbara Hayoz, zusammen mit Ehemann Rainer erscheinen, konnte sogar Standortvorteile ausmachen. «In der Pause muss man keine Wolldecken holen gehen, die Temperatur bleibt konstant.» Sie war schon in Thun dabei und dementsprechend gespannt auf die Umsetzung.

CS-Banker Hans-Ulrich Müller und Peter Schmid von Sponsoringpartner Coop sprachen gleichfalls aus Erfahrung. «Die Emotionen sind derart stark, dass sie hier ebenso rüberkommen», sagte Schmid, «Hühnerhaut ist garantiert.» Daneben gab es unter den Prominenten auch Musicalnovizen. Ursula Wyss und Partner Thomas Christen konnten die Vorfreude nicht unterdrücken. «Das ist ein Stoff, der ans Herz geht und alle berührt, was kann es Schöneres geben.» Peter Reber und Gattin Livia stärkten sich an der Bar. «Diese Geschichte drängt sich für eine Bühnenumsetzung geradezu auf», sagte der Erfolgssänger.

Einig waren sich alle in einem Punkt: Die erste Benchmark gesetzt hat die Dällebach-Kari-Verfilmung von Kurt Früh. «Ich muss immer wieder mit den Tränen kämpfen», sagte Tschäppät. Im Gedenken an den im Juni verstorbenen Hauptdarsteller von damals, Walo Lüönd, erhob er das Glas. Die neben Lüönd kantigste Figur übrigens lebt noch: Lukas Ammann feiert heute seinen 100. Geburtstag. Prosit. Auf die ewige Liebe und das Leben.

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