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Ende Jahr geht im Theatercafé der Vorhang auf

In der alten Kornhauspost entsteht bis Ende Jahr das neue, öffentliche Café von Konzert Theater Bern. Auf einer kleinen Bühne sollen spontane Auftritte möglich sein.

Im Gebäude der alten Kornhauspost wird Ende Jahr das Theatercafé eröffnet (Archivbild aus dem Jahr 2002).
Im Gebäude der alten Kornhauspost wird Ende Jahr das Theatercafé eröffnet (Archivbild aus dem Jahr 2002).
Urs Baumann

Während ein Teil des Publikums nach der Stadttheater-Vorstellung im benachbarten Lokal etwas trinkt, stossen Schauspielerinnen und Schauspieler dazu, aufgekratzt vom Auftritt. Zu vorgerückter Stunde setzt sich einer ans Klavier, eine Gesangsstudentin nimmt sich das Mikrofon.

Etwa so könnte es ab Ende Jahr an der Nägeligasse 1 a zu- und hergehen. In der ehemaligen Kornhauspost, wo heute Tickets verkauft werden, soll bis Ende Jahr das neue Theatercafé von Konzert Theater Bern (KTB) ein­gerichtet werden.

Gegen das bis Ende letzter Woche aufgelegte Baugesuch sind laut Regierungsstatthalter Christoph Lerch keine Einsprachen eingegangen. Drei städtische und kantonale Fachstellen hätten bloss kleine Vorbehalte ange­meldet. «Nächster Schritt ist die Bereinigung dieser Einwände. Danach steht einer Baubewilligung voraussichtlich nichts mehr im Weg», so Lerch.

Grosse Bar, kleinere Speisen

Bei Hochbau Stadt Bern rechnet man deshalb damit, im kommenden Sommer mit den Bauarbeiten beginnen zu können. Diese sind Teil der Sanierung des Stadttheaters und sind im dafür fest­gelegten Kostendach von 43,2 Millionen Franken enthalten.

Führen wird das neue Lokal KTB-Gastronomieleiter Stefan Zingg, der zuvor im Restaurant Les Terroirs in der Postgasse gewirtet hat. Ihm schwebt «ein lebendiger, offener Ort» vor, an dem sich «ganz Bern» wohl fühlt – «ein Werkraum mit Holz und Betonelementen, aber nicht durchgestylt».

Insbesondere wolle man «auch Leute ansprechen, die nicht im Stadttheater verkehren». Im Theatercafé werde es ebenso eine grosse Bar wie eine kleine Bühne mit Klavier haben, und sowohl tagsüber wie abends sollen kleinere, feine und frische Speisen angeboten werden.

Ensemble-Kantine

Im Lokal hat es achtzig Sitzplätze, auf der Terrasse stehen bei gutem Wetter sechzig weitere zur Ver­fügung. Das kulinarische Angebot wird laut Zingg intern und extern abgestuft sein, sodass es für ­Theaterangestellte auch preislich als Kantine funktionieren kann.

Falls diese vor oder nach einem Auftritt ein bisschen Ruhe brauchen, wird ihnen aber auch in Zukunft im Hauptgebäude ein internes Selbstbedienungsrestaurant zur Verfügung stehen.

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