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Eines der Hochhäuser wird abgerissen

In Oberzollikofen soll einer der beiden älteren Wohnblöcke mit Neubauten ersetzt werden.

So sieht das Areal heute aus.
So sieht das Areal heute aus.
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Heute ist das Gebiet rund um die RBS-Station Oberzollikofen nicht besonders attraktiv. Der Weg vom Bahnhof ins Dorf führt zwischen zwei älteren Wohnhäusern hindurch, die prominent in die Höhe ragen. Eines dieser Hochhäuser will der Grundeigentümer nun abreissen und mit mehreren Neubauten ersetzen. «Dadurch können wir das Areal besser nutzen», sagt Bauverwalter Beat Baumann.

Betroffen von der Überbauung ist der ganze Bereich zwischen den Hochhäusern und der Apotheke beim Kreisel, wo sich die Bernstrasse und die Kreuzstrasse treffen. Die Gemeinde sieht vor, durch die neuen Gebäude mehr Wohn- und Gewerbefläche zu schaffen. «Ziel ist es, das Gebiet etwas zu beleben», so Baumann. Das Areal befinde sich an zentraler Lage inmitten eines sich wandelnden Ortsteils.

So soll es auf dem Areal in Oberzollikofen künftig aussehen. (Bild: zvg)
So soll es auf dem Areal in Oberzollikofen künftig aussehen. (Bild: zvg)

Im Rahmen des Projekts wird zusätzlich der Aldi aufgestockt. Nicht betroffen von der Bebauung sind vorerst die Kaffeerösterei, die sich im nördlichen Teil des Areals befindet, und das zweite Hochhaus. Baumann erklärt, warum nur einer der grossen Bauten ersetzt wird: «Die Wohnhäuser haben nicht die gleichen Eigentümer und sind deshalb in unterschiedlichem Zustand.» Man habe während der Planung erwägt, beide Hochäuser zu ersetzen oder sogar beide stehen zu lassen. Schliesslich habe der Eigentümer des zweiten Wohnblocks entschieden, diesen noch nicht abzureissen. In erster Linie, weil das Gebäude noch nicht sanierungsbedürftig sei.

Grösseres Angebot

Westlich des besagten Areals in Oberzollikofen liegt ein Quartier mit kleinräumigen Wohnhäusern, während sich östlich die Gebäudekomplexe der Bundesverwaltung befinden. Durch ein grösseres Angebot erhofft sich die Gemeinde einen Austausch zwischen diesen beiden Gebieten. «Wir können uns vorstellen, dass die Angestellten der Bundesverwaltung beispielsweise das neue Angebot nutzen würden», sagt Beat Baumann.

Bei der Testplanung des Projekts haben drei Teams mitgemacht. Nun sind ihre Studien in der Quadrat AG öffentlich ausgestellt. Die Siegerstudie ist bereits überarbeitet und dient dem Gemeinderat als Grundlage für die Überbauungsordnung. Diese soll 2020 ausgearbeitet werden.

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