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Eine Krücke fürs «Mubeeri»

Das Dach erhält eine Stütze. Deshalb bleibt das Lehrschwimmbecken des Hallenbads Hirschen­graben vorerst geschlossen.

Die grosse Schwimmhalle und die Sauna bleiben während des Umbaus geöffnet.
Die grosse Schwimmhalle und die Sauna bleiben während des Umbaus geöffnet.
Valerie Chetelat

Das Dach, die Filtersysteme, die Brandmeldeanlage: Die Liste der Sanierungsarbeiten und Neuerungen, die im Berner Hallenbad Hirschengraben, im Volksmund «Mubeeri» genannt, in den letzten Jahren nötig waren, ist lang. Und sie wird noch länger.

Ak­tuell bereitet erneut das Dach Sorgen. Während der Revision in den Sommerferien seien Arbeiten zur Überwachung der Statik durchgeführt worden, gab die Stadt Bern gestern in einer Medienmitteilung bekannt. Diese haben ergeben, dass beim Dach über dem Lehrschwimmbecken Massnahmen notwendig werden.

«Es herrscht keine Einsturzgefahr», betont Stadtbaumeister Thomas Pfluger. Es gebe keine Risse oder Veränderungen in der Bausubstanz. «Momentan ist es jedoch nicht möglich, die statische Sicherheit nachzuweisen, ohne grössere Eingriffe an der Dachkonstruktion vorzunehmen.» Deshalb habe man sich dafür entschieden, von innen «eine Art Krücke», eine Stütze aus Stahl, anzubringen, um die Sicherheit zu garantieren.

Betrieb bis 2026 geplant

Der Gebäudeteil aus dem Jahr 1927 bleibt deshalb nach der Sommerpause geschlossen. Die grosse Schwimmhalle und die Sauna öffnen jedoch wie geplant am 16. September. Wie lange die Bauarbeiten dauern werden, wisse man noch nicht genau, sagt Thomas Pfluger. Die Stadt rechnet mit mehreren Monaten. Kosten werde die Stütze schätzungsweise 100000 Franken.

Das Lehrschwimmbecken wird vom Sportamt an Mitglieder der Stadtbernischen Vereinigung für Sport vermietet. Die betroffenen Vereine müssen nun in das grosse Becken im Hallenbad Hirschengraben oder in die anderen städtischen Hallenbäder ausweichen.

Ob die Liste der Sanierungsarbeiten noch länger wird, kann Stadtbaumeister Pfluger nicht sagen. Doch bis 2026 – drei Jahre nach der geplanten Eröffnung der neuen Schwimmhalle im Neufeld – müsse man das Bad instand halten, da der Bedarf da sei.

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