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Ein Stapel für die/dy Stapi

Tataa – die Kulturstrategie ist da! Aber was steht da überhaupt drin? Ein Bericht von der beschwerlichen Suche nach der Berner Kulturvision.

Michael Feller
Papier auf Blattwerk: Herbstliche Auslegeordnung der neuen Berner Kulturstrategie.
Papier auf Blattwerk: Herbstliche Auslegeordnung der neuen Berner Kulturstrategie.
Stefan Anderegg

Die Kulturstrategie ist eine Vision für die Kulturstadt Bern 2028», lässt der Erlacherhof verlauten. Visionen! Etwas Neues, Aufbruch, Konfetti! Was erwartet uns in der goldenen Zukunft der Kulturstadt Bern?

Von einem «Strategiepapier» war lange die Rede, aber das ist, wir wissen es seit gestern Freitag, masslos untertrieben. Ein ganzer Stapel, ein Monumentalwerk fast, legt das Präsidialdepartement der Stadt Bern vor. Im Vorwort grüsst der abtretende Stadtpräsident Alexander Tschäppät, doch zusammengestellt hat es Progr-Leiterin Franziska Burkhardt. Sie hatte den Auftrag gefasst, nachdem Kultursekretärin Veronica Schaller über Jahre Desinteresse signalisiert hatte. 67 Seiten umfasst die Strategie für die nächsten zwölf Jahre, dazu liefert die Stadt einen Massnahmenkatalog mit. Auch hier gilt das Motto «Mehr ist mehr»: 49 Massnahmen erstrecken sich über ebenso viele Seiten.

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