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Ein Ja zum Viererfeld kurz vor der Geisterstunde

Nach einer Monsterdebatte und im zweiten Anlauf hat der Berner Stadtrat spätnachts die Vorlage für die Überbauung des Viererfelds verabschiedet. Er empfiehlt dem Volk im Juni ein Ja zum Grossprojekt.

Rege Debatte: Stadtpräsident Alexander Tschäppät (SP) weibelte am Donnerstag im Stadtrat für sein Herzensprojekt – die Überbauung Viererfeld.
Rege Debatte: Stadtpräsident Alexander Tschäppät (SP) weibelte am Donnerstag im Stadtrat für sein Herzensprojekt – die Überbauung Viererfeld.
Urs Baumann

20 Seiten voller Änderungsanträge: Ausgerüstet mit diesem Paket, stieg der Berner Stadtrat am Donnerstagabend in die alles entscheidende Debatte um die Überbauungsprojekte Viererfeld und Mittelfeld. Ein Stadtquartier für 3000 Menschen soll in der Länggasse gebaut werden (siehe Kasten).

Im zweiten Anlauf verabschiedete das Parlament nach mehrstündiger, engagierter Debatte und teils nicht mehr nachvollziehbarer Abstimmungskaskade die Vorlage. Die Rot-Grün-Mitte-Mehrheit empfiehlt sie dem Volk mit 40 zu 28 Stimmen bei einer Enthaltung zur Annahme. Dagegen stimmten SVP, FDP und die äusserste Linke. Am 5. Juni soll der Urnengang stattfinden.

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