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Ein Dorf feiert seine alte Kirche

Fünfhundert Jahre hat die malerisch gelegene reformierte Kirche von Walkringen bereits auf dem Buckel. Seine Bewohner widmeten dem schneeweissen Gebäude deshalb ein Fest.

Ding, dong, ding, dong – es läuten die Glocken über Walkringen. «Einer der hellsten und klarsten Klänge aller Kirchen in der Region», sagt Kirchgemeinderat Beat Galli stolz. Es ist Samstagnachmittag. Überall machen sich Festivitäten breit. Jung und Alt versammelt sich rund um die Kirche, geniesst die Sonne und lauscht dem Glockenspiel. «Mein Vater hat gesagt, es klinge wie bei einer katholischen Kirche», wirft eine ältere Frau ein.

Beim Bau 1515 war das Gotteshaus tatsächlich noch katholisch. Aber die kurz darauf beginnende Reformation machte sich auch in Walkringen breit. «Seither haben wir einen direkten Draht zu Gott – ohne Umweg über Rom», scherzt Galli. Einen Umweg über Walkringen zu machen, schien in der Vergangenheit aber gang und gäbe zu sein. Dies zeigte sich bei der letzten grossen Renovation der Kirche (1986–1987).

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