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Dosiersystem im Norden Berns kommt voran

Statt Strassen auszubauen, will der Kanton den Verkehr in der Region über Dosierungssysteme lenken. Für das Projekt hat er nun den Auftrag vergeben.

Staus wie hier in Zollikofen sind im Norden Berns an der Tagesordnung.
Staus wie hier in Zollikofen sind im Norden Berns an der Tagesordnung.
Urs Baumann

Auf den Strassen nimmt der Verkehr zu. Stockendes Vorwärtskommen, mehr Stau und Verzögerungen sind im Auto und in den öffentlichen Verkehrsmitteln deshalb vorprogrammiert.

Um solche Situationen zu entschärfen, realisiert der Kanton Bern zusammen mit dem Bund und den Gemeinden Bolligen, Ittigen, Zollikofen, Moosseedorf, Urtenen-Schönbühl, Münchenbuchsee und Teilen der Stadt Bern das Projekt Verkehrsmanagement Bern-Nord. Dabei soll der Verkehr mit Massnahmen ­optimal gesteuert und verlagert werden.

Geplant sind Sensoren zur Verkehrszählung und neue, von einem Zentralrechner gesteuerte Lichtsignalanlagen. Diese reagieren je nach Verkehrslage und dosieren den Verkehr, sodass ein Stau vermieden wird. «Die Optimierung hat Vorrang vor dem Ausbau», erklärte Kantonsoberingenieur Stefan Studer anlässlich einer Präsentation im vergangenen August.

Nun ist das Projekt, das bis im Jahr 2020 für rund 11,2 Millionen Franken realisiert und in Betrieb genommen werden soll, einen Schritt weiter. Wie auf der Plattform Simap, der Seite für das öffentliche Beschaffungswesen, zu entnehmen ist, ist der Auftrag für das Projekt Verkehrsmanagement Bern-Nord für rund zwei Millionen Franken an die Basler&Hofmann West AG vergeben worden.

Das Planungsunternehmen, das unter anderem in Zollikofen stationiert ist, hat den Zuschlag vom Bauprojekt bis zur ­Inbetriebnahme erhalten, wie es auf seiner Website schreibt. «Es handelt sich dabei um ein Pilotprojekt mit schweizweiter Ausstrahlung», so das Unternehmen.

Beim Tiefbauamt will man sich noch nicht zum heutigen Stand der Dinge äussern. Ende Januar sollen die nächsten Schritte bekannt gegeben werden.

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