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Dorfbeizen kämpfen ums Überleben

Der Durstige Bruder in Utzigen ist geschlossen. Der Bären in Boll wird umgenutzt. Weiteren Dorfbeizen in der Region droht das Aus. Als Hauptgründe nennen Insider die strengen Banken und fehlende Nachfolger.

Die Suche beginnt vor geschlossenen Türen. In Utzigen, auf der Strecke zwischen Boll und Oberburg, macht der Gasthof zum Durstigen Bruder seinem Namen alle Ehre: Wer hier vorbeikommt, bleibt durstig. Statt wie geplant am 3.August nach den Betriebsferien wieder zu öffnen, blieb der Gasthof geschlossen. Er hoffe sehr, dass der Durstige Bruder bald wieder öffnen werde, sagte Gemeindepräsident Walter Schilt kurz nach der Schliessung. Er machte sich Sorgen um alle Dorfbeizen. Denn der «Bruder» ist kein Einzelfall.

Innert kurzer Zeit hat die Gemeinde Vechigen zwei weitere Beizen verloren. Während der Gasthof Blaues Rössli in Utzigen geschlossen wurde, entstand aus dem beliebten Bären mitten in Boll ein Restaurant mit innovativem Betriebskonzept. Erst seit der Wiedereröffnung des Rössli Anfang Oktober verfügt der Hauptort wieder über eine Beiz mit Schweizer Küche und Stammtisch.

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