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Die Stadt lässt neue Gartenprojekte gedeihen

Gartenbeete im Lorrainepark, mobile Gärten bei der Markuskirche und ein geplanter Obstnaschgarten in der Elfenau: Stadtgrün Bern lanciert diverse Urban-Gardening-Projekte.

Das alte Tramdepot Burgernziel ist ebenfalls zu einem temporären Garten geworden. Hier setzen Anwohner ihre Pflanzen zum Beispiel in Einkaufswagen oder einem Oldtimer-Bus an.
Das alte Tramdepot Burgernziel ist ebenfalls zu einem temporären Garten geworden. Hier setzen Anwohner ihre Pflanzen zum Beispiel in Einkaufswagen oder einem Oldtimer-Bus an.
Urs Baumann

In der Stadt Bern laufen oder entstehen weitere Urban-Gardening-Projekte wie jenes im Lorrainepark. Stadtgrün Bern achtet darauf, dass sie jeweils von Quartieren und deren Anwohnern getragen werden können.

Zeitgleich mit den Gartenbeeten im Lorrainepark hat Stadtgrün Bern ebenfalls im Nordquartier temporäre Gärten bei der Markuskirche initiiert.

Dort pflegen zwanzig Personen Pflanzen in Behältern. Zudem haben elf Kinder den Sommer über je ein bepflanztes Wägeli mit nach Hause genommen, um das sie sich dort kümmern durften. Im Herbst bringen die Kinder die Wagen wieder zurück. Auch dieses Projekt ist wie die Gärten im Lorrainepark laut Stadtgrün-Chef Christoph Schärer sehr gut angelaufen und soll fortgesetzt werden.

Brünnen: Erstmals gemostet

Ein ähnliches Prinzip herrscht bei den temporären Gärten, die als Zwischennutzung auf dem alten Tramdepotareal im Burgernziel installiert worden sind. Dort setzen Anwohner ihre Pflanzen in Plastiksäcken, Einkaufswagen oder in einem Oldtimer-Bus an. Es ist klar, dass diese Gärten weichen müssen, wenn dereinst das Areal überbaut wird. Im Brünnengut konnte die von der Stiftung B gegründete Obstgruppe dieses Jahr erstmals Obst ernten und zu Most und Kuchen verarbeiten.

Allerdings sei die Ernte noch bescheiden ausgefallen, sagt Christoph Schärer. Die 73 Obstbäume, welche die aus Anwohnern bestehende Obstgruppe betreut, sind erst vor vier Jahren gesetzt worden. Erst nach etwa zehn Jahren ist mit einer vollen Ernte zu rechnen.

Elfenau: Ein Naschgarten

Stadtgrün Bern plant weitere städtische Projekte: In der Elfenau ist ein Obstnaschgarten geplant. Dort dürfen Passanten ab nächstem Jahr selber spontan Obst von den Bäumen pflücken. Hochstammobst ist bereits vorhanden, Niederstammobst will die Stadtgärtnerei noch anpflanzen – damit das Naschen ein bisschen leichter fällt. Ähnlich wie im Brünnengut soll in der Elfenau eine Obstgruppe entstehen.

Wyssloch: Ein neuer Garten

Im Wyssloch zwischen Egelsee und Waldeggstrasse will Stadtgrün Bern bis nächsten Frühling ebenfalls temporäre Gärten realisieren. Bereits heute kümmern sich dort Anwohner um einen Brachenspielplatz. Wie die Gärten dort aussehen könnten, klärt Stadtgrün Bern gemeinsam mit der Quartierkommission ab. Klar ist, dass auch diese Gärten vorerst temporär sein werden: Dort ist eine Parkanlage angedacht, eine spätere Integration der Gärten ist nicht ausgeschlossen.

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