Zum Hauptinhalt springen

Die Mühle Hunziken hat Polo Hofer zurück

Zur Saisoneröffnung spielt Polo Hofer am Wochenende dreimal vor ausverkauften Rängen. Neun Jahre lang durfte er die Mühle Hunziken nicht betreten. Nicht einmal als Zuschauer.

Was Polo Hofer an diesem Konzertabend bietet, ist nicht verschlungen, sondern direkt und unverblümt.
Was Polo Hofer an diesem Konzertabend bietet, ist nicht verschlungen, sondern direkt und unverblümt.
Beat Mathys
In Hemd und mit Sonnenbrille singt er sich quer durch die letzten Jahrzehnte.
In Hemd und mit Sonnenbrille singt er sich quer durch die letzten Jahrzehnte.
Beat Mathys
Dass es jetzt doch wieder möglich sei, freue ihn «wi ne Moore». «Das zeigt, was für verschlungeni Wäge ds Läbe nimmt.»
Dass es jetzt doch wieder möglich sei, freue ihn «wi ne Moore». «Das zeigt, was für verschlungeni Wäge ds Läbe nimmt.»
Beat Mathys
1 / 5

Es gibt an diesem Abend jede Menge Chefs. Zwei von ihnen stürmen pünktlich um neun Uhr die Bühne der Mühle Hunziken. Thomas Burkhart und Philipp Fankhauser eröffnen gut gelaunt die zweite Saison unter ihrer Führung. Spielerisch streiten sie sich darum, wer jetzt was ist: Chef oder Junior-Chef oder gar Junior-Junior-Chef. Bis Philipp Fankhauser zum Seitenhieb gegen seinen Vorgänger Pesche Burkhart ausholt und in Sachen Chef klare Verhältnisse schafft: «Ich bin der Chef des Hausverbots, ich habs auf achtzehn Jahre gebracht», sagt er. Gerade nach ihm folge Polo Hofer. Neun Jahre lang war der nicht in der Mühle erwünscht – er wisse selbst nicht, warum genau. Jetzt spielt er dieses Wochenende dreimal vor ausverkauften Rängen.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.