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«Die Jugendlichen sollten Wirte reinleimen»

Ein Könizer Beizer wehrt sich: Die Gemeinde hat eine seiner Angestellten angezeigt, weil 14-Jährige Bier erhielten. Nun kritisiert der Restaurantbesitzer das Vorgehen der Gemeinde – und dürfte vor Gericht Erfolg haben.

Peter Jenni und der verhängnisvolle Kühlschrank: Die Testkäufer hätten sich selbst bedient und die Serviceangestellte ausgetrickst, kritisiert er.
Peter Jenni und der verhängnisvolle Kühlschrank: Die Testkäufer hätten sich selbst bedient und die Serviceangestellte ausgetrickst, kritisiert er.
Urs Baumann

Peter Jenni ist stinksauer. «Wie wir herausfinden konnten, stecken Sie hinter einer der primitivsten Aktionen, die man sich vorstellen kann!», schreibt der Inhaber des Restaurants Pony im Liebefeld in einem Brief an den Könizer Gemeinderat Ueli Studer (SVP).

Die Alkoholtestkäufe, welche die Gemeinde kürzlich durchgeführt hat, seien ein Skandal. «Die Jugendlichen kamen ins Restaurant und haben aus dem Kühlschrank hinter der Theke ein Bier genommen.» So hätten es ihm Angestellte und Gäste geschildert, erzählt Jenni. «Aber an diesem Kühlschrank dürfen sich Gäste gar nicht selber bedienen.» Die 14-Jährigen hätten dann eine Serviceangestellte gebeten, das Bier einzukassieren, so Jenni weiter. «Sie dachte, ihre Kollegin hätte das Bier herausgegeben und das Alter bereits kontrolliert.» Sie kassierte ein. Wenig später stand die Gewerbepolizei im Restaurant.

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