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Die Glockenblume im Rampenlicht

Nach dem Besucherandrang – und Defizit – 2015 wagen die Organisatoren des Gartenfestivals Laupen für das kommende Wochenende eine Wiederholung.

Die Glockenblume wird zum Festivalstar.
Die Glockenblume wird zum Festivalstar.
Getty Images

Sie befassen sich nicht erst seit diesem Jahr mit dem Umweltschutz und der Artenvielfalt. Stefan Stettler und Fredi Zollinger sind Gartenbauer mit der Ambition, den Leuten Naturgärten schmackhaft zu machen. Und sie haben eine Vision: Laupen soll für ein Wochenende ein kleiner Ableger der weltberühmten Chelsea-Flower-Show werden. «Wir messen uns selbstverständlich nicht mit dieser grandiosen Show, aber die Idee kommt von dort», sagt Stettler.

Der Samen der Idee ging erstmals 2015 auf. Damals hatten die Gartenbauer zusammen mit Freunden das Festival in Laupen allein organisiert. Mit 2000 Besuchern lag der Andrang über allen Erwartungen. Doch in der Kasse klaffte nach der Endabrechnung ein beachtliches Loch. Stettler dazu: «Ein zweites Mal können wir uns das auf keinen Fall leisten.»

Die Gartenfestival-Organisatoren Stefan Stettler (links) und Fredi Zollinger. Foto: Iris Andermatt
Die Gartenfestival-Organisatoren Stefan Stettler (links) und Fredi Zollinger. Foto: Iris Andermatt

Aus diesem Grund holten die beiden Gartenbauer Sponsoren an Bord und gründeten einen Verein. Für das Festival an diesem Wochenende ist unter anderem der Verein für das Schloss Laupen mit einem eigenen Programm dabei. Zudem können Interessierte nach dem Rundgang durch die Garten­­anlagen an Vorträgen Zusatzinformationen einholen.

Integrierter Markt

Ein Spazierweg durch abwechslungsreiche Gartenanlagen ist jedoch nur halb so interessant, wenn nicht auch Pflanzen zum Verkauf angeboten werden. Das wissen die Organisatoren. An über fünfzig Ständen gibt es allerlei für den Garten zu kaufen.

Im Mittelpunkt wird die Campanula, auch Glockenblume genannt, stehen. In ihrer Vielfalt, ihrer bunten Schönheit und ihrem Nutzen für die Bienen sei sie die ideale Botschafterin für eine solche Show, sagt Stettler. Ob sie ihre Blume in voller Blüte präsentieren kann, ist jedoch noch ungewiss. Das schlechte Wetter in den letzten Wochen hemmte das Wachstum.

So oder so, die Glockenblume wird die Show nicht allein meistern müssen. Interessierte können dabei zuschauen, wie in kurzer Zeit Wildblumeninseln Rasenstücke verschönern und was sonst noch alles zum Wieder­­beleben der Artenvielfalt geleistet werden kann.

Wenn es der Jungmannschaft zu blumig wird, dann ist auch für sie gesorgt. Im Schloss geistern aktuell Gespenster herum und suchen Gesellschaft. Dazu kommen verschiedenste Verpflegungsmöglichkeiten, Musik und sonstige Unterhaltung. Zudem wird die Gastregion Gantrisch die Gäste mit Leckerbissen verwöhnen.

Stettler sagt, dass sie als Organisatoren viel dazugelernt hätten. Insbesondere sei das Parkplatzproblem nun besser gelöst worden. Gästen, die nicht mit der Bahn anreisen, steht am Dorfrand ein grosses Feld als Parkplatz zur Verfügung. Von dort aus verkehrt ein Shuttlebus zum Schloss.

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