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«Der Vertrag wird nur bedingt eingehalten»

Berns Sicherheitsdirektor Reto Nause (CVP) kritisiert, dass sich die Reitschule-Betreiber um den Dialog mit der Stadt foutieren. Zu prüfen sei eine neue Trägerschaft, die das Sicherheitsproblem nicht ignoriere.

Die Polizei riegelt nach Tumulten Teile der Schützenmatte vor der Reitschule ab (15.12.2013).
Die Polizei riegelt nach Tumulten Teile der Schützenmatte vor der Reitschule ab (15.12.2013).
Raphael Moser
Polizisten wurden mit Flaschen und Petarden beworfen...
Polizisten wurden mit Flaschen und Petarden beworfen...
Raphael Moser
Drei Polizisten wurden bei den Krawallen verletzt.
Drei Polizisten wurden bei den Krawallen verletzt.
Raphael Moser
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«Zweimal gab es in diesem Jahr nun Szenen, die wir einfach nicht wollen. Und beide Male konnte sich der Mob ungestört in die Reitschule zurückziehen», sagt Berns Sicherheitsdirektor Reto Nause (CVP) und bilanziert: «Die Ausschreitungen haben ganz klar ein untragbares Mass erreicht.»

Diese Wertung ist alles andere als neu. Genauso tönte es seitens der Stadt zuletzt etwa nach den Vorkommnissen von Ende Juli (siehe Kasten). Neu ist höchstens, dass Nause den Dialog zwischen Reitschule und Stadt stark infrage stellt – aufgrund von aktuellen Ereignissen. Auf den 2.Dezember war ein ausserordentliches Gespräch mit der Reitschule-Betreiberin Ikur angesetzt. In diesem Gespräch hätten «einige Pendenzen» (Zitat Nause) abgearbeitet werden sollen – unter anderem stand auch das latente Thema Sicherheit auf der Traktandenliste. Doch die Ikur blieb dem Gespräch fern. Die Begründung: Man sehe seitens Reitschule keinen Bedarf für Gespräche.

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