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Der Tag, an dem Bern den Atem anhielt

Vor einem Jahr drohte ein junger Afghane, sich in der Heiliggeistkirche in die Luft zu sprengen. Ein Gerichtsurteil wirft ein neues Licht auf sein Vorhaben.

Sprengstoffexperten untersuchten den ominösen Gegenstand im Rucksack des Mannes.
Sprengstoffexperten untersuchten den ominösen Gegenstand im Rucksack des Mannes.
Raphael Moser
Das Bahnhofgelände wurde weiträumig gesperrt, ganze Geschäfte evakuiert.
Das Bahnhofgelände wurde weiträumig gesperrt, ganze Geschäfte evakuiert.
Raphael Moser
Kein Verkehr weit und breit auf dem Bahnhofplatz.
Kein Verkehr weit und breit auf dem Bahnhofplatz.
Stefan Schnyder
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Dicke Schneeflocken fielen vom Himmel, als am 2. März 2018 kurz vor Mittag ein Mann die Heiliggeistkirche in Bern betrat. Über seinen Kopf war eine Kapuze gezogen, das Gesicht lag verdeckt hinter einer Sonnenbrille und einem Palästinenserschal.

Er wolle den Seelsorger sprechen, sagte der Mann zu einer Mitarbeiterin der Kirche. Als sie ihm sagte, dass dieser erst nach dem Mittag eintreffen werde, nahm der Mann auf einer Sitzbank der Kirche Platz. Dort verharrte er zwei Stunden lang – praktisch regungslos.

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