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Der Streit um die «Mühle» erreicht eine neue Dimension

Weiterer Eklat rund um die Mühle Hunziken: Am Montag wurde Teilhaberin Pia Burkhart von einer Sitzung ausgeschlossen. Nun spricht sie erstmals öffentlich über den Übergabestreit.

Pia Burkhart errang einen Teilsieg vor dem Handelsgericht.
Pia Burkhart errang einen Teilsieg vor dem Handelsgericht.
Andreas Blatter
Die aktuelle Hunziken-Crew: Christoph Fankhauser, Philipp Fankhauser und Thomas Burkhart vor der Mühle Hunziken.
Die aktuelle Hunziken-Crew: Christoph Fankhauser, Philipp Fankhauser und Thomas Burkhart vor der Mühle Hunziken.
Urs Baumann
Fankhauser bei einem Auftritt in der Mühle Hunziken im April 2010. Die Musikkarriere von Philipp Fankhauser stehe im Vordergrund, teilte die Geschäftsleitung mit.
Fankhauser bei einem Auftritt in der Mühle Hunziken im April 2010. Die Musikkarriere von Philipp Fankhauser stehe im Vordergrund, teilte die Geschäftsleitung mit.
Nadia Schweizer
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9.59 Uhr, am Montagmorgen: Pia Burkhart betritt die Anwaltskanzlei Kellerhals an der Berner Effingerstrasse. Die Frau von «Mühli-Pesche» Peter Burkhart besitzt 40 Prozent jener Firma, die im Kulturlokal Mühle Hunziken Konzerte veranstaltet. Mit den zerstrittenen Mitgesellschaftern will sie sich zur ordentlichen Gesellschaftsversammlung treffen. Dafür ist sie extra aus Südfrankreich angereist, schliesslich steht ein wichtiges Traktandum auf dem Programm: Geschäftsführer Thomas Burkhart, der Sohn von «Mühli-Pesche», und Gesellschafter Philipp Fankhauser wollen das Stammkapital der Konzert GmbH von 20'000 auf 100'000 Franken erhöhen. Pia Burkhart ist dagegen. Weil der vorgelegte Jahresabschluss Rückstellungen für Anwalts- und Gerichtskosten von 90'000 Franken ausweist – und weil die Aufstockung des Stammkapitals ebendiese Kosten absichern würde. «Ich kann doch kein Geld bereitstellen, um den unsäglichen Krieg gegen uns zu unterstützen», sagt sie später gegenüber dieser Zeitung.

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