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Der Park ist beim Volk angekommen

Vor dem Eingang zur Klosterruine in Rüeggisberg bringt Marlis Labudde-Dimmler zwei Kindern das Fell eines Bibers näher. Sie ist im Namen der Waldarena Gantrisch vor Ort, der Organisation, die seit Jahren Exkursionen für Schulklassen, Firmen und Vereine anbietet. «Obwohl es uns schon länger als den Naturpark gibt, erhoffen wir uns doch einen Schub vom neuen Label», sagt Labudde-Dimmler. Bislang habe man vorwiegend nach dem Prinzip «Aus der Region, für die Region» funktioniert. Künftig erhoffe sie sich eine Zunahme von Besuchern aus anderen Kantonen – durch die vermehrte Berichterstattung über den Naturpark solle die Bekanntheit der verschiedenen Angebote gesteigert  werden.Im Bild: Marlis Labudde-Dimmler zeigt Lukas und Dimitri Felle.
Als erstes Unternehmen überhaupt erhielt der Biohof Obereichi aus Lanzenhäusern am Samstag das neue Naturpark-Label für einige seiner Produkte. Christine Stämpfli und Rüedu Schüpbach, die den Laden gemeinsam betreiben, freuten sich über die Anerkennung: «Es war von Beginn weg unser Ziel, bei den Ersten mit der Zertifizierung zu sein», so Schüpbach. An ihrem Geschäftsmodell mussten die beiden dazu nichts verändern – die Produkte stammen aus der Region. «Das Ganze war vielmehr eine bürokratische Herausforderung», sagt Stämpfli und lacht. Der Absatz ihrer Produkte habe sich bereits in den letzten Jahren durch die verbesserte Vermarktung der Gantrischregion erhöht – das Label sei da lediglich die Zugabe.Im Bild: Christine Stämpfli und Rüedu Schüpbach freuen sich über ihr Zertifikat.
Mit seinem Konzept zur Fernleitung des Autoverkehrs ins Gantrisch-gebiet hat Beat Haldemann den Innovationspreis gewonnen. «Ich denke nicht, dass wir den Verkehr stoppen müssen», so der Mann aus Rümligen. «Schliesslich wollen wir ja den Tourismus stärken.» Vielmehr müsse man den Leuten mittels Handyapplikationen, einer stets aktuellen Website und Anzeigetafeln an den Gebietseingängen zeigen, ob und wo noch freie Parkplätze verfügbar sind. Ob und wann sein Konzept übernommen wird, ist noch unklar. Haldemann gibt sich aber optimistisch: «Mit dem neuen Label werden die Kräfte in der Region gebündelt. Das sollte auch die Zusammenarbeit der Gemeinden im Verkehrsbereich verbessern.»Im Bild: Beat Haldemann bekam für sein Verkehrskonzept den Innovationspreis.
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