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Der Dalai Lama schrieb ihre Geschichte mit

Suzanne Brun nahm 1961 zusammen mit ihrem Mann zwei Buben aus dem Tibet bei sich auf. Ihre Geschichte ist fortan eng mit jener des Dalai Lama verbunden, der diesen Mittwoch in Bern zu Besuch ist.

Alte und neue Heimat: Suzanne Brun und ihr Sohn Pema schauen zurück auf ihre eigene, bewegte Geschichte.
Alte und neue Heimat: Suzanne Brun und ihr Sohn Pema schauen zurück auf ihre eigene, bewegte Geschichte.
Andreas Blatter
«Der Mönch sagte mir, ich solle die Kinder so erziehen, dass sie in der Seele glücklich sein ­können», erzählt Suzanne Brun.
«Der Mönch sagte mir, ich solle die Kinder so erziehen, dass sie in der Seele glücklich sein ­können», erzählt Suzanne Brun.
Menschen in Not zu helfen ist für Suzanne Brun selbstverständlich. Während des Zweiten Weltkriegs musste sie jahrelang im Wohnzimmer übernachten, weil ihre Eltern französische und polnische Soldaten bei sich zu Hause aufnahmen.
Menschen in Not zu helfen ist für Suzanne Brun selbstverständlich. Während des Zweiten Weltkriegs musste sie jahrelang im Wohnzimmer übernachten, weil ihre Eltern französische und polnische Soldaten bei sich zu Hause aufnahmen.
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In Erinnerungen versunken, blättert Suzanne Brun im Fotoalbum. Jedes Bild eine Geschichte. Bei einem Foto hält die 90-Jährige kurz inne. «Das ist Tsiring, der Ältere», sagt sie und biegt die Seite sanft gerade. 1962 steht handgeschrieben oberhalb des Bildes. Zu sehen ist ein sechsjähriger Junge mit einer Trillerpfeife im Mund.

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