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Der Bär wurde befreit – die Fasnacht hat begonnen

Bern ist seit Donnerstagabend fest in der Hand der Fasnächtler. Mit der mittlerweile schon zur Tradition gewordenen Befreiung des Fasnachtsbären aus dem Käfigturm begannen in der Bundesstadt die schönsten Tage - und Nächte - im Jahr.

Der Bär ist erwacht. Die Berner Fasnacht kann beginnen.
Der Bär ist erwacht. Die Berner Fasnacht kann beginnen.
Stefan Anderegg

Hunderte Fasnachtsbegeisterte, viele davon kostümiert, verfolgten das rund viertelstündige Schauspiel im Stadtzentrum. Der Bär sei in die Fänge der Bürokraten geraten, verkündete ein «Amtssprecher» den wartenden Zuschauern. Man wolle den Fasnachtsbären in die Wüste schicken, weil der die Berner zu Lebensfreude und Humor anstifte.

Und tatsächlich erschien der Fasnachtsbär gut verpackt in einer grossen Kiste, bereit zur Abreise. Nur die Klänge der Guggen könnten ihn jetzt noch befreien, hiess es. Das liessen sich die Musikanten natürlich nicht zweimal sagen.

100'000 Besucher erwartet

Unter ohrenbetäubendem Lärm entstieg der Fasnachtsbär schliesslich seinem Verschlag, um mit den Berner zu «schränze und tänzle». Dabei stiegen hunderte pastellfarbiger Luftballone in den Berner Nachthimmel.

Anschliessend schwärmten die vielen, farbenprächtigen Guggen aus in die Innenstadt. Am Freitag steht die Kinderfasnacht auf dem Programm und am Samstag der grosse Umzug mit anschliessendem Monsterkonzert auf dem Bundesplatz.

Zum Umzug am Samstag erwarten die Veranstalter gegen 100'000 Besucher. Bern ist nach Basel und Luzern die drittgrösste Fasnacht der Schweiz.

SDA/js

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