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Demo gegen Tiere als Ware

Am Samstagnachmittag fand in der Stadt Bern eine Demonstration gegen den «Speziesismus» – die Diskriminierung aufgrund von Spezieszugehörigkeit – statt. Organisiert wurde der Protest vom Verein Tier im Fokus.

Zwischen 200 und 300 Aktivisten sind dem Aufruf des Vereins Tier im Fokus gefolgt...
Zwischen 200 und 300 Aktivisten sind dem Aufruf des Vereins Tier im Fokus gefolgt...
Jürg Spori
... und haben sich am Samstag auf der Schützenmatte in Bern versammelt.
... und haben sich am Samstag auf der Schützenmatte in Bern versammelt.
Jürg Spori
Auf dem Rathausplatz haben die Aktivisten unter anderem ein Transparent mit ihrem Manifest installiert.
Auf dem Rathausplatz haben die Aktivisten unter anderem ein Transparent mit ihrem Manifest installiert.
Jürg Spori
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Geschätzte 300 Aktivisten versammelten sich am Samstag gegen 12.30 Uhr auf der Schützenmatte in Bern. Zum Auftakt der Demonstration gegen die Degradierung von Tieren als Ware von «Tier im Fokus» fand kurz darauf 12.45 Uhr eine Rede statt.

Anschliessend zog der Protestzug Richtung Kornhausplatz , wo um 13.30 Uhr weitere Reden und Aktionen der Tierrechtsbewegung auf dem Programm standen. Die Kundgebung fand kurz nach 15 Uhr ihren Abschluss mit einer Performance, bei der Aktivistinnen und Aktivisten mit Fotos auf das Leiden von Nutztieren aufmerksam machen wollten.

Die Demonstranten ziehen durch Bern. Video: Jürg Spori

Wie ein Reporter vor Ort berichtete, standen Einsatzwagen der Polizei bereit. Die Proteste verliefen jedoch friedlich, die Ordnungshüter hielten sich weitestgehend zurück. Einzig Verkehrspolizisten standen aktiv im Einsatz.

Aufruf zum Veganismus

Zum Umzug «Speziezismus beenden» aufgerufen hatte der gemeinnützige Berner Verein Tier im Fokus. «Speziesismus ist die Diskriminierung von Individuen ausschliesslich aufgrund ihrer Artzugehörigkeit», wie der Verein auf seiner Homepage schreibt. Damit würden sich Menschen moralisch über alle anderen Tiere stellen. «Wer den Speziesismus ablehnt, lebt vegan», heisst es weiter.

Die Demonstration war offiziell bewilligt, wie Marc Heeb, Co-Leiter des Stadtberner Polizeiinspektorats, auf Anfrage bestätigt. Vereinzelt kam es zu Verkehrsbehinderungen. Im Bereich Kornhausplatz konnte der öffentliche Verkehr aber auch während der Kundgebung fliessen.

(pd)

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