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Dem Igel auf der Spur

Mithilfe von Farbtunneln versucht das Projekt «Igel gesucht» nachzuweisen, wo die stachligen Säugetiere in der Stadt Bern leben. Um Mithilfe wird gebeten.

Wie viele Igel leben in der Stadt Bern? Dies soll nun mit Hilfe eines speziellen Hilfsmittels herausgefunden werden.
Wie viele Igel leben in der Stadt Bern? Dies soll nun mit Hilfe eines speziellen Hilfsmittels herausgefunden werden.
zvg

Seit diesem Frühling ist die Stadt Bern auf der Jagd nach Igeln. Nicht mit dem Gewehr, sondern mit sogenannten Spurentunneln; diese wurden in verschiedenen Gärten von rund dreissig Frei­willigen aufgestellt und sind mit Farbstreifen und Papier ausgerüstet. Geht ein Igel durch den Tunnel, hinterlässt er auf dem Papier farbige Fussabdrücke.

Die Tunnel sind Teil des Forschungsprojekts «Igel gesucht». Es gebe Hinweise, dass heute weit weniger Igel in den Schweizer Städten lebten als noch vor zwanzig Jahren. Durch das Aufstellen der Farbtunnel soll ebendiese Ver­änderung nachgewiesen werden. Bisheriges Ergebnis: In rund 65 Prozent der aufgestellten Tunnel fanden sich Spuren.

Die Methode liefert also bereits einige Erkenntnisse über das Vorkommen der Igel. Wie die Stadt jedoch in einer Mitteilung schreibt, sind weitere Meldungen dringend nötig, um eine möglichst gute Datengrundlage zu erhalten.

Die Stadtbewohnerinnen und -bewohner werden deshalb gebeten, jede Sichtung auf bern.­stadtwildtiere.ch zu melden. Dort ­findet man zudem weitere Informationen rund um das Projekt und den gesuchten Igel.

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