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«Das ist kein Friedhof, das ist Schrott»

Herr Fritschi, was halten Sie von der Ausstellung im Gürbetaler Autofriedhof, die dieses Wochenende zu Ende geht?

Und wie gefällt Ihnen der Autofriedhof?

Haben Sie Verständnis für diesen Run auf den Friedhof in den letzten Monaten?

Ein Verein, der den Friedhof erhalten möchte, sagt, es gebe eventuell noch die grössere Verunreinigung, wenn man das Gelände räumt. Oder beziehungsweise, dass dieser Schrottplatz gar keine Altlast mehr ist, sondern ein Kulturgut.

Die Gemeinde Kaufdorf hat verfügt, der Besitzer Franz Messerli müsse dieses Gelände bis Ende März 2009 räumen. Worauf basiert die Verfügung der Gemeinde?

Benötigte man für den Verwaltungsentscheid Bodenproben als Beweis, dass der Grund verschmutzt ist?

Was passiert, wenn Franz Messerli diesen Geländeteil bis Ende März nicht räumt?

Ist die Gemeinde verpflichtet, den Boden zu räumen, wenn Franz Messerli das nicht selber macht?

Haben sich in letzter Zeit Leute bei Ihnen gemeldet wegen des Autofriedhofs?

Trotzdem hat der Friedhof in den letzten Monaten viele Anhänger erhalten. 20000 Leute waren dort, die meisten sind begeistert. Kann man, gemessen an diesem emotionalen Wert, den Friedhof überhaupt noch räumen?

Nun gut: Kann man diesen Schrottplatz noch räumen?

Das Spezielle ist ja, dass dieser Schrott herumliegt und mit den Pflanzen verwächst.

Sie weichen aus. Ginge das Spezielle des Friedhofs verloren?

Wie?

Der Verein will dafür kämpfen, den Schrottplatz zu erhalten. Hat er Chancen?

Besteht die Möglichkeit, dass die Räumung weiterhin verzögert werden kann?

Was würde passieren, wenn das Gift, das im Boden ist, ins Grundwasser gelangt?

Das Gift ist also im lehmigen Boden. Könnte es sein, dass es dort bleibt, oder gelangt es früher oder später unvermeidlich ins Grundwasser?

Hat der Friedhof – pardon, der Schrottplatz – touristisches Potenzial?

Wieso?