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Das ist das «Buskers»–Programm

Sehnsüchtige Boleros, punkige Balkanpolkas und flotter Gaucho-Swing: Das Berner Strassenmusikfestival Buskers lädt ab Donnerstag wieder zur Multikulti-«Stubete» unter freiem Himmel.

Der Berner Julian Sartorius bringt sein Schlagzeug mit ans Buskers und betreibt damit Klangforschung.
Der Berner Julian Sartorius bringt sein Schlagzeug mit ans Buskers und betreibt damit Klangforschung.
zvg
L.O.V.E feat. Raiser & Jones'n'Bones aus Bern spielen Hippy Hop - Happy Rap.
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zvg
Der Holländer Vincent de Rooij wird den Film «Vlucht / Fly» live performen.
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Seit über zehn Jahren ist das «Buskers» fester Bestandteil des Berner Sommers. 65'000 Besucher lockte der Anlass letztes Jahr an. Auch dieses Jahr wartet das Festival mit einer bunten, schrägen Mischung von Musik, Theater, Tanz und Variété auf. Die Organisatoren bezahlen den Strassenkünstlern Transport, Kost und Logis, die Gage bezahlt das Publikum mit Hutgeld.

Die Strassenkünstler kommen aus aller Herren Länder nach Bern: Die polnische Band Caci Vorba wartet mit neu aufgemischtem Balkansound auf, burleske Geschichten und swingenden Ska-Folk tischen die «Carny Villains» aus Grossbritannien auf.

Von Bern bis Japan

Zum Schwofen, auf französisch «guincher», laden fünf junge Musiker aus Grenoble. «Faut qu'ça guinche» nennt sich die Kombo und verspricht eine grosse Sause mit geistreichen Chansons, wildem Tavernen-Rock und Turbo-Ska.

Tiharea nennen sich drei Schwestern aus Madegaskar, die mit ihrem polyphonen, warmen und oft auch kehligen Gesang überraschen - eine Art Jodeln auf Madagassisch.

Der Berner Schlagzeuger Julian Sartorius betreibt Klangforschung - Schlag für Schlag. Mit Schwyzerörgeli, Kontrabass und Cello machen sich die beiden Thunerinnen Evelyn und Kristina Brunner auf, neue Wege in der Volksmusik zu erkunden.

Japanische Jonglierkunst zeigen Senmaru & Kyouji. Das Theater Max aus Bern widmet sich mit Puppen, Musik und einer erfrischenden Portion Humor dem ernsten Thema Altersheim.

Ein interaktives, verblüffendes Riesenaquarium auf Rädern, ein lebendes Stehaufmännchen, ein Bauchladentheater und der kleinste Taxibus der Welt runden das Programm ab. Wer etwas Ruhe braucht, kann sich der Flüster-Poetik des Teatro Pan hingeben.

Und schliesslich kann man am Buskers auch in 30 Sekunden vom Himmel in die Hölle fahren - mit dem Berner Senkeltram, das die Münsterplattform mit dem Mattequartier verbindet. Der Lift wird entsprechend bespielt.

SDA/cla

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