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Circus Knie im Ramadan

Die Zelte des Circus Knie sind seit gestern Mittag auf der Grossen Allmend aufgestellt. Am Vortag hat für die rund 30 muslimischen Mitarbeiter der Fastenmonat Ramadan angefangen – harte Bedingungen für harte Arbeit.

Nimmt es gelassen: Larbi Es’Maim vor dem Zirkuszelt beim Aufbau der Pferdeställe. Der Marokkaner arbeitet schon in zweiter Generation für Knie. Mit seinen rund 30 Landsleuten könne er die Entbehrungen im Ramadan durchstehen, sagt er.
Nimmt es gelassen: Larbi Es’Maim vor dem Zirkuszelt beim Aufbau der Pferdeställe. Der Marokkaner arbeitet schon in zweiter Generation für Knie. Mit seinen rund 30 Landsleuten könne er die Entbehrungen im Ramadan durchstehen, sagt er.
Beat Mathys

Larbi Es’Maim muss sich in den nächsten vier Wochen körperlich umstellen. Der gebürtige Marokkaner (40) wird als Muslim zwischen 4 Uhr morgens und 22 Uhr nichts essen und nichts trinken. Am Mittwoch, dem 11.August, hat für ihn der Fastenmonat Ramadan begonnen.

Noch am Mittwochabend fand die letzte Vorstellung in Solothurn statt. Die letzte Mahlzeit des Tages nahm er gegen 22 Uhr zu sich. Nach dem Ende der Show um 22.30 Uhr kamen die Tiere in die Wagen, Ställe wurden abgebrochen und das Zelt abgebaut – gut zwei Stunden später war die Wiese leer.

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