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Christophorus-Schule macht vorwärts

Die heilpädagogische Christophorus-Schule Bern braucht eine neue Bleibe. Die zukünftige Unterkunft muss umgebaut und finanziert werden. Im Sommer 2022 soll sie bezugsbereit sein.

Stephanie Jungo 
Die Christophorus-Schule Bern ist derzeit im Rothus-Schulhaus in Ostermundigen untergebracht.
Die Christophorus-Schule Bern ist derzeit im Rothus-Schulhaus in Ostermundigen untergebracht.
Raphael Moser

Die Zeit drängt. Bis im Sommer 2023 muss die heilpädagogische Christophorus-Schule Bern (CSB) das Rothus-Schulhaus in Ostermundigen verlassen. Künftig sollen die Kinder in der Stadt Bern unterrichtet werden – im einstigen Burgerlichen Jugendwohnheim im Schosshaldenquartier. Bis es so weit ist, muss das Gebäude umgebaut, die Finanzierung geklärt sein.

Noch entspricht das ehemalige Heim nicht den Ansprüchen einer Sonderschule. «Die heutige Raumteilung ist für ein Wohnheim konzipiert. Wir brauchen nun unter anderem Schulzimmer und Gruppenräume», sagt Hans Teuscher. Er ist Präsident des Trägervereins der CSB. Das Baugesuch liegt auf.

Den Umbau finanziert die Schule nicht allein. Auch die Burgergemeinde als Liegenschaftsbesitzerin beteiligt sich. Sie finanziere Dinge wie die Aussenhaut oder die Heizung, erklärt Teuscher. Die CSB bezahlt den Innenausbau. Zudem sei vorgesehen, dass der Kanton einen Beitrag leistet. Die zuständige Direktion hat das Projekt bereits positiv beurteilt, das letzte Wort hat jedoch der Regierungsrat. Die CSB hofft, dass der Entscheid noch in diesem Monat fällt.

Rund 80 Schülerinnen und Schüler – teils mit mehrfacher Behinderung – besuchen die Christophorus-Schule. Umziehen muss sie, weil Ostermundigen den Mietvertrag für das Rothus gekündigt hat. Die Gemeinde benötigt den Schulraum selbst, so die Begründung.

Die Suche nach einem neuen Standort war nicht einfach. Rund 40 alternative Standorte prüfte die CSB. Gleichzeitig kamen mehr Schülerinnen und Schüler dazu, neue Klassen mussten eröffnet werden. Mittlerweile sind vier Klassen in einem Provisorium im Melchenbühl in der Stadt Bern untergebracht.

Wenn alles nach Plan verläuft, können die Kinder das neue Schulhaus im Sommer 2022 beziehen. Der Mietvertrag mit der Burgergemeinde läuft bis 2050.

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