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Busse für den Buess-Chef

Der Geschäftsführer der Buess AG wurde zu einer Busse von 2000 Franken verurteilt. Er missachtete das Verbot, im Merlachfeld Steine zu verarbeiten.

Der Geschäftsführer der Buess AG wurde zu einer Busse verurteilt.
Der Geschäftsführer der Buess AG wurde zu einer Busse verurteilt.
Charles Ellena/FN

Ende Juni 2016 hätte die Firma Buess AG aufhören müssen, im Murtner Merlachfeld Steine zu verarbeiten. Diese Tätigkeit gilt nicht als sogenannt «stilles Gewerbe» und ist daher gemäss Quartierplan verboten. Die Firma setzt sich jedoch bis heute über die Verfügung des Oberamts des Seebezirks hinweg; An­wohner reichten deswegen im Herbst Strafanzeige ein.

Nun hat die Staatsanwaltschaft den Geschäftsführer der Buess AG, Patrick Bauer, wegen Ungehorsams gegen amtliche Verfügungen mittels Strafbefehl verurteilt: Bauer muss eine Busse von 2000 Franken bezahlen. Hinzu kommen Gebühren von 425 Franken.

Mit der Busse ist der Streit aber nicht vom Tisch. «Die Busse bestätigt uns, dass der Rechtsstaat doch noch am Leben ist», sagt ein Anwohner. «Aber unter dem Strich bringt sie uns nichts, da sich die Firma Buess um sämtliche Entscheide foutiert und weiterhin produziert.»

FN

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